So. Die dritte Kamera ist da. Und – der Spruch bewahrheitet sich – diese funktioniert, wie sie soll. Und der im leicht genervten Kaufanfall dazuerstandene Blitz war eine gute Idee :-)

Ratz

Die Gebrauchsanweisung ist aber eindeutig für technisch Unfähige gemacht – Ein kompletter Absatz über die Benutzung des Ein-Ausschalters sowie eine komplette dem Einlegen der SD-Karte gewidmete Seite (das Entfernen hat eine eigene…) sprechen Bände.

Bei Gelegenheit ist nun noch ein kleiner Maschinismus fällig: Bevor ich 70€ für einen vernünftigen Neutralfilter verblase, denk ich mir lieber eine eigene Abdichtung für die vordere Linse des Objektivs aus.

Beinahe hätte der Meister auch zukünftig eine neue Firma mit seinen Fähigkeiten beehrt.

Leider ist es dann am Kleingedruckten gescheitert – der Vertrag war einfach für jemanden, der in Bezug auf die Zeit- und Überstundenregelungen trotz AT-Vertrag den Komfort eines relativ großen Ladens mit Betriebsrat und Metalltarif gewohnt ist, nicht hinreichend. Da nutzte es auch nichts, daß der Personalchef ehrlich traurig darüber war, daß ich mit einigen Passagen im Dokument ums Verrecken nicht einverstanden sein wollte. Außer einem Lob für die “äußerst präzise Gegenüberstellung, die sehr für Sie spricht – das hatte ich bisher noch nicht und ich wußte selbst nicht, daß es da doch solche Unterschiede gibt” und der ausdrücklichen Bitte, mich doch wieder einmal zu bewerben, wenn die Firma vielleicht in einigen Jahren in dieser Hinsicht meinen Wünschen eher entsprechen könne, kam nix dabei rum – außer der Erkenntnis, künftig eher darauf zu achten, ob ein Unternehmen nun tarifgebunden ist oder nicht.

Schade eigentlich.