Das Ich war so nett und hat auf den höchstmaschinistlichen Motz zum quasistatischen Webseitendingsbums “Hugo” reagiert.

Fassen wir mal zusammen…

  • Statische Seiten in der Tradition der frühen 2000er statt PHP-Weblogs sind also wieder toll. Na denn, dann sind Websiteprogrammierungsverfahren also sowas wie Karottenjeans – irgendwann holt sie immer wieder jemand aus der Klamottenkiste und deklariert sie als den neuesten Schrei. Mist – hätte ich das… 2007? 2008? mal gewußt, dann hätte ich einfach die Seite die ganze Zeit so beibehalten können. Hmm… mal in die Backups gucken… die alte HTML-Geschichte ist bestimmt noch irgendwo vorhanden :-)
  • Datenbank: die kann man sich mit einer statischen Seite schenken, in der Tat. Man könnte jetzt drüber streiten, ob Git, das Hugo wohl benutzt, nicht ganz weit unten im tiefsten Grunde seines Herzens dasselbe ist, schließlich verwaltet und versioniert es ja auch Daten… aber ja, selbst wenn, dann wird auf diese Datenbasis nicht ständig zugegriffen. Interessiert mich aber ehrlich gesagt weniger, wie die Daten da rumliegen…
  • Man kann die Seite nicht mehr hacken: Hmm… auch statische Webserver kann man hacken, wenngleich erheblich schwieriger (und noch schwieriger, wenn man einen großen Datenverwaltungsömmel wie Github nutzt, zugegeben) – aber ich erinnere an Deine eigenen Erfahrungen diesbezüglich mit Deiner ersten Website, TM :-). Ansonsten hatte ich bisher Glück diesbezüglich und vertraue auch mein Backup und meine WordPress-Konfiguration.
  • Paßwort und Backup und Bilderverlust: der Verlust ist ärgerlich, in der Tat. Die Bilder liegen aber im WordPress-Verzeichnis unter \wp-content\uploads. Ketzerisch behauptet: das ist unabhängig von der Art der Website. Ich sichere ausnahmslos alles, was nicht lokal liegt – und alles, was lokal liegt, auch. Und ich hab bis heute noch keinen Eintrag verloren [aufHolzklopf]. Und ein Paßwort wirst Du für Deinen Server oder Github-Account ja auch haben, hoffe ich doch ;-). Ich müßte also einen Login (Website bzw. Server) gegen einen anderen tauschen (Github) – bringt mir nix.
  • Markdown und Co. kann ich nicht leiden. Vermutlich gibts da auch einen WordPress-Editor dafür (für Serendipity bekam man den jedenfalls, daher würde es mich wundern…). Aber nee… entweder WYSYWYG oder direkt in HTML, wobei auf dem Telefon nur ersteres praktikabel ist, und darauf möchte ich nur ungern verzichten. Mit “Made with Notepad” würde sich aber auch das Problem des Template-Editierens als recht übersichtlich gestalten, das mit Hugo doch eher umständlich zu sein scheint…
  • mit “Suche” meinte ich eine Suchfunktion für den Leser, nicht für den Autor. Die gibts halt mit Hugo technisch bedingt offenbar nicht…

Daher fazitiert der Meister: Hugo ist nix für mich :-)