Ein bißchen Freude mit dreizehn – lauter als nötig geäußerten Worten: “Es war ja nur eine Frage der Zeit, bis einer den Scheißdreck nachmacht!”

Konkret ist es Bauhaus in Hanau (soeben dagewesen), und zwar mit Drückermethoden: eine einzige normale Kasse offen, eine lange Schlange davor, die sechs daneben geschlossen. Besetzt ist sie mit einer – todunglücklichen – alten Kassiererin. Und direkt daneben die vierfache SB-Kasse mit einer höchst bemüht jung-dynamisch herumwetzenden und lautstark die SB-Kasse anpreisenden Tante, bei der es mich überaus wundern würde, wenn die zum Kassenstammpersonal gehörte, und die jedem, der auch nur möglicherweise daran denken könnte, sein Geld gegen Ware tauschen zu wollen, ein durch Mark und Bein gehendes “Essbeh-Kasse??!! Sie können auch an die Essbeh-Kasse!!!” entgegenkräht.

Die Kassiererin hat mir echt leid getan, obiger Satz entlockte ihr dann aber doch ein Lachen. Und die krähende Tante nebendran guckte böse – ich hatte einen Moment abgepaßt, wo sie mal ruhig war :-)

Vermutlich wird man beim Nachzählen feststellen, daß -Wunder über Wunder – an die 50% der Kunden die SB-Kasse akzeptiert haben, und das Kassenpersonal entsprechend reduzieren.

Direkt neben dem Bauhaus ist ein Hornbach. Mal gucken, vielleicht kaufe ich meinen Kram doch zukünftig eher da…