Hm. Jetzt wollte der Meister doch – angeregt durch einen Bericht in der c’t – nach langen Jahren mal wieder ein Linux auf dem Desktop ausprobieren. Windows läuft und wird dank Firewall recht erfolgreich von Blödsinn abgehalten, aber es nervt einfach, daß man immer wieder Gedanken an Heimtelefonierheimsuchungen verschwenden muß. Und angeblich sollen Wine und Co ja mittlerweile ganz toll sein…

Nur was tut man, wenn man man das zum Ausprobieren und für die Installation notwendige Livesystem einfach nicht gebootet kriegt? Egal, ob von USB oder DVD, weder Linux Mint noch Elementary haben ganz offensichtlich Lust auf das brave alte P7P55D und schießen sich scheinbar jedesmal selbst ab:

  • beim Boot von CD ist die letzte Nachricht die Meldung, daß ein CD-Brenner gefunden wurde
  • beim Boot von USB findet das System als letztes den USB-Port, an dem es dransteckt

Keine Fehlermeldung, kein Hinweis, kein garnix. Bleibt einfach stehen, da kommt doch gleich Freude auf. Blindlings anhand der Hilfe auf der Website ausprobierte Flags wie “nomodeset”, “noacpi”, “noapic” und “irqpoll” bringen ebenso nix. Aus dem Stegreif war auch in den Bios-Einstellungen nix sinnvolles zu finden.

Mal sehen, ob Manjaro oder Debian eher was hinkriegen, was man zumindest als “bootfähig” bezeichnen könnte…

Edit: nein, und nein. Debian bleibt mal nach dem Erkennen der eingebauten Platte stehen, mal nach dem CDROM, mal irgendwo anders.

Fazit: Linux kann meine Kiste einfach nicht leiden, scheints. Was dabei irritiert, ist der kommentarlose und wenigstens bei Debian scheinbar zufällige Hänger. Irgendwo will das System mehr von der Hardware als Windoof – und wenns der Strom vom Netzteil ist…