Eigentlich ist das “The First” von Monsterlabo das perfekte Gehäuse für einen echt lautlosen Computer. Frißt dicke Grafikkarten, der Ryzen 2600 ist eh kein Problem – und das alles vollständig passiv gekühlt. Der etwas fusslige Zusammenbau ist aus des Meisters Sicht auch kein Hindernis – man muß sich halt (wie auch beim Streacom DB4, das aber deutlich beschränkter in seinen Kühlfähigkeiten ist) trauen, seine Grafikkarte von ihrem Lüfter und Kühlkörper zu befreien.

Nur ganz am Ende hat der Designer tief und fest geschlafen: die Anschlußplatte vom Mainboard und der Grafikkarte ist nicht zugänglich, daher hat er ein separates Backplate eingebaut, an das man nach Bedarf Stecker mit kurzen Kabeln als Verlängerung montieren kann.

Und zwar fünf Stück.

Mal zusammengezählt, was so an einem PC hängt:

  • 1-2 Monitore
  • mindestens ein Klinkenstecker für die Lautsprecher, gern auch mal drei bei Surround
  • ein Netzwerkkabel oder eine WLAN-Antenne
  • zwei USB-Kabel (oder für die harten Fälle auch noch PS/2) für Maus und Tastatur
  • und dann… sagen wir mal ein bis zwei USB-Geräte, vielleicht eine externe Platte am USB 3.1 und ein Kartenleser. Eventuell auch mehr – selbst ITX Mainboards haben ja sechs USB-Ports hinten.

In der Summe so sechs bis zehn oder mehr Stecker.

Scheiße!

Update: Eine Info vom Hersteller macht die Sache klarer – der Vorteil solcher kleinen Bastelbuden, man schreibt eine Email und der Konstrukteur antwortet höchstselbst. Das Backpanel ist 3D-gedruckt und der Hersteller hat die Daten auf Thingiverse bereitgestellt. Prima, das kann ich zuhause.

So weit, so gut – jetzt muß sich der Meister nur entscheiden, ob das hübschere Gehäuse gewinnt oder das mit der leistungsfähigeren Kühlung… die Qual der Wahl…