Vor ein paar Tagen hat die Musik im Auto angefangen zu krachen – die Endstufe ist im Eimer.

Nach… acht Jahren? Tatsächlich, ich hab den kleinen schwäbischen Panzer jetzt schon acht Jahre. Gut, nach dieser Zeit weiß man natürlich erstmal nicht mehr so ganz genau, was man denn da damals verbaut hat – aber es war die Endstufe aus meinem alten Auto. Und die hatte schon das Auto davor gesehen… und das Auto davor auch. Und davor hab ich sie gebraucht einem damaligen Kumpel für zwanzig Mark abgekauft, weil die Magnat, die ich damals hatte (gibts die überhaupt noch?) im Vergleich echt mies klang.

Nach dem Ausbau war es dann wieder klar: eine RTO Black Magic isses, die da an dem von Mercedes freundlicherweise für eine Endstufe vorgesehenen Blech im Beifahrerfußraum hing.

In der Summe hat diese olle schwarze Kiste von RTO Hamburg über zwanzig Jahre gehalten, und das mit einem dem Meister nach fleißigem Feilen an den Einstellungen des Radios durchaus genehmen Klang. Dafür, daß die Dinger um die Jahrtausendwende jeder als “Scheiße!!” bezeichnet hat, kein schlechter Schnitt.

Allerdings muß da irgendein Wunder gewirkt haben. Beim Zerlegen der Kiste sind mir nicht nur gleich drei Transistoren nach dem Lösen der Halteschrauben entgegengefallen (ja, die waren wohl mal festgelötet – was der Hersteller halt so “Löten” genannt hat…), sondern auch Teile der Kupfer-Leiterbahnen von der Platine einfach runtergebröselt (!).

Jetzt steckt da eine – trotz gleicher Leistung halb so große, SMD machts möglich – Eton Mini drin, die hoffentlich genauso lange hält. Und die Equalizerkurve des Radios hat sich auch geglättet :-)