Adjö*, Frau Fredriksson.

Das muß man der Frau mal nachmachen. Von den 80ern bis zur Jahrtausendwende diverse Hits, dann mit gerade mal paarundvierzig einen üblen Hirntumor überstanden, und dann nach einigen Jahren wieder erfolgreich – halb taub, halb blind, zum Teil gelähmt, scheißegal.

Das nötigt einem Respekt ab. Und “She’s got nothing on (but the radio)” war einer der sehr wenigen neuen Mainstream-Popsongs, die ich tatsächlich gut fand.

Umso trauriger, daß sie jetzt den Kampf doch verloren hat und unter der Erde liegt. Roxette war irgendwie eine der Bands, die mich immer wieder mal ein Stückchen begleitet haben, trotz mangelnder Düsternis.

*: Nein, das ist nicht falsch geschrieben, das ist schwedisch.