Kategorie: Amüsemang

1500 Dollar…

Wow. Da hat The Daily WTF ja was ganz besonders exquisites ausgegraben. Hochtechnologie par excellence :-)))

Das 1500-Dollar-Netzteil


Dear Satan…

… es weichnachtet ja mal wieder gar sehr, daher hier eine wunderschöne kleine Weihnachtsgeschichte als Video, vorgelesen von Patrick Steward himself :-)

https://vimeo.com/246983302


Neuer Winter, neuer Rotz…

… also hockt der Meister zuhause und versucht dem ungezügelten, dem Riechorgane entquellenden Bache durch massenhafte Anwendung quadratischer Weichpapierabschnitte (auch Tempo genannt) Herr zu werden. Vergebens, versteht sich.

Da muß man sich also nicht wundern, wenn man auf dumme Gedanken kommt – wie beispielsweise endlich mal die Rohdaten der propellergetriebenen Kamera vom letzten Aufenthalt im Lande der Azteken in den unvorsichtigerweise der Schwester versprochenen Film zu verwandeln. Und bei dieser Gelegenheit auch mal zu gucken, ob man nicht mal ein einerseits etwas fortschrittlicheres, andererseits aber auch dauerhaft ohne… ähm… Spagate… nutzbares Schnittprogramm finden könnte.

Gesagt, gesucht: es gibt mittlerweile tatsächlich für den persönlichen Gebrauch freie und auch benutzbare Software jenseits des “Paint” für den Videoschnitt aka “Windows Movie Maker”.

Am interessantesten schien mir “Shotcut” oder “Lightworks” zu sein. Erstes Open Source, letzteres eine für den Privatgebrauch – und solange man mit 720p-Auflösung hinkommt – kostenlose Profi-Lösung, die sich damit rühmt, unter anderem auch bei Pulp Fiction eingesetzt worden zu sein.

Lightworks ist – das liest man schnell – mächtig, sei aber dann und wann vorsichtig ausgedrückt nicht besonders intuitiv in der Bedienung; man sieht dem Programm an, daß es ein Eigengewächs mit jahrzehntealter, noch auf den analogen Schnitt zurückgehender Basis ist. Damals gab es noch keine Libraries, auf die Programmierer zurückgreifen konnten und die einem dann fertige Funktionen, Fensterrahmen, GUI-Bedienelemente etc. zur Verfügung gestellt haben. Das mußte man sich alles selber ausdenken und machen, was dann auch die für heutige Windows-Geschädigte “unkonforme” Bedienlogik erklärt.

Also fangen wir doch mal mit dem scheinbar deutlich frischeren Shotcut an… knapp 300MB heruntergeladen, entpackt, gestartet – typisch Open Source kann man einen Installer nehmen, muß es aber nicht. Ebenso typisch ist das Teil aber nicht komplett – will man z.B. den Sound bearbeiten, muß man zusätzlich erst noch Audacity installieren… darauf verzichte ich erstmal.

Es folgt die Probe aufs Exempel: knapp 15 Minuten Drohnenvideo in einem 3GB-MP4-File sollen ins neue Projekt geladen werden. Klick-klick… und Shotcut schreit, daß das ja ein Video mit variabler Bitrate sei. Ganz böse, da muß konvertiert werden, bevor irgendwas anderes getan werden kann.

Nach einigen Minuten Zuguckens stelle ich fest, daß die dafür angezeigten knapp eindreiviertel Stunden wohl ernst gemeint sind.

Nun denn, dann lassen wir ihn im Hintergrund rödeln, und gucken mal die Alternative an – Lightworks ist grob ein Viertel so groß, nervt bei der Installation erstmal mit einer Registrierung, startet dann aber problemlos, und die Datei ist auch binnen Sekunden per Drag&Drop im Projekt.

Shotcut sagt: “Task läuft – noch 1h 28min”.


Wahrlich nobelpreisverdächtig…

… war die Untersuchung, die uns ein Universitätsmitarbeiter (und nein, er ist weder Hausmeister noch in der Mensa tätig) kürzlich mit einem sinngemäßen “Hier ein paar Beispiele unserer Arbeit” zugesandt hat. Mit dem Projekt, weswegen der Mann eigentlich mit uns zusammenarbeiten will, hat das nicht wirklich viel zu tun, weswegen der einzige Grund dafür wohl gewesen sein dürfte, Eindruck zu schinden.

… und dann schickt uns der Mann ausgerechnet einen Bericht (über sechs Seiten gehend), in dem er wissenschaftlich präzise und gekonnt verklausuliert die folgenden Punkte nachweist:

  • je fester man eine Schraube anzieht, desto mehr hält sie das angeschraubte Teil fest.
  • Wenn man (z.B. durch eine andere Form des Schraubensitzes oder Änderung des Reibwerts) mehr Reibungsverluste produziert, reduziert sich die Vorspannkraft bei gleichem Anzugsmoment. Es gibt also auch bei Schrauben keine magische Vermehrung von Energie und Kraft, das Perpetuum Mobile muß weiter gesucht werden.
  • Reibung ist unabhängig von der Auflagefläche.

Bahnbrechende Erkenntnisse, wahrhaftig – für einen Sechstklässler. Höchstens. Wie zum Teufel hat der Mann es hinbekommen, daß sowas veröffentlicht wurde…?!?


Japp, wir sind in Deutschland

So staunet und leset andächtig die wahre Dichtkunst der Zulassungsbehörden – aus einem Infozettel, der den Ersatzcoils für meine Elitar beilag…:

Informationen zu den technischen Normen für den Nachfüllmechanismus

Der Mechanismus für das Nachfüllen der elektronischen Zigaretten ist so konstruiert, daß er die Verwendung eines Nachfüllbehälters bedingt, der über einen sicher befestigten Ausgießer von mindestens 9 mm Länge verfügt, welcher dünner ist als die Öffnung des Tanks der elektronischen Zigarette, für die er verwendet wird, und bequem dort hineinpaßt, und der über einen Durchflußbegrenzungsmechanismus verfügt, welcher in senkrechter Stellung und bei ausschließlich atmosphärischem Druck bei 20° C ±5° C höchstens 20 Tropfen Nachfüllflüssigkeit pro Minute abgibt.

Der Nachfüllbehälter ist so konstruiert, daß er über einen mindestens 9 mm langen Ausgießer verfügt, welcher einen Durchmesser von 3 mm hat. Er ist geeignet für das Befüllen von elektronischen Zigaretten mit einer Mindestöffnung von 3 mm. Er verfügt über einen Durchflußbegrenzungsmechanismus, welcher in senkrechter Stellung und bei ausschließlich atmosphärischem Druck bei 20° C ±5° C höchstens 20 Tropfen Nachfüllflüssigkeit pro Minute abgibt.

Gepaart ist das dann mit einem Hinweispiktogramm, daß man in die beiden – durchgehend grob 4x12mm großen – Einfüllöffnungen doch bitte nur Spritzflaschen mit einer Spitze von exakt 3mm Durchmesser und mindestens 9mm Länge stecken möchte…

 


Fette Schnecken!!

Das ist mir noch nie passiert! Die sprengen alles!


*prust*

Selten war das Kürzel “ROTFLMAO” so angebracht wie gerade eben beim Lesen dieser Meldung vom Deutschlandfunk.

Und wer denkt, das sei nicht wahr: hier ist der Link zur originalen Twitter-Nachricht: Teil 1 und Teil 2

Mit dem amerikanischen GRÖVIAPAZ hat man echt das ganze Jahr lang den ersten April :-)


Du weißt, daß…

… Dein EiOS-Werbeblocker funktioniert, wenn Du ein Update für eine App kriegst, dort groß angepriesen wird “Jetzt neu – Premium als In-App-Kauf: Deaktivieren Sie sämtliche Werbung!”

… und Du denkst Dir nur: “Werbung? Welche Werbung?”


Es regnet… Dinge…

Dem Bestatter sei Dank – das alte Video zu einer tatsächlich durchgeführten Sprengung eines Pottwals kannte ich noch nicht.

Ami-Klischee erfüllt: Da is’ was großes dickes im Weg – hey, jagen wir’s in die Luft!

Am besten sind aber

  • zum einen die trockenen Kommentare des Reporters (auf englisch). Zitat der deutschen Übersetzung von Wikipedia: “…dass „man davon ausgehen kann, wenn wieder ein Wal in Lane County strandet, dass die Verantwortlichen sich nicht nur erinnern werden, was zu tun ist, sie werden sich auch garantiert erinnern, was nicht zu tun ist.“”
  • und zum anderen das Kopfkino, das man sich ausmalen kann, wenn man sich ganze Sezene und dann noch vorstellt, wie der eine Autofahrer seinen Schaden bei der Versicherung gemeldet hat…: “Ihnen ist was aufs Auto gefallen?! – Aaaaaaha, sooo so… aber klaaar, Sie kriegen den Schaden natürlich ersetzt… da kommen gleich ein paar nette Männer mit einer weißen Jacke vorbei, und die haben auch den Scheck für Sie…

BöseBilderBöseBilderBöseBilder!

Ein Kollege macht hat eine Fahrgemeinschaft mit einem anderen Kollegen hier. Die beiden sind Frühaufsteher und verkrümeln sich immer so pünktlich um drei, daß man die Uhr danach stellen könnte.

Ebenjener Kollege kam nun heute nachmittag bereits um kurz nach zwei zu uns und meinte zu meinem Kollegen: “Ich würd heut gern schon in ner Viertelstunde los – paß Dir das?”

Und, nachdem er dann von allen drei Leuten im Raum fragend angeguckt wurde, nach kurzem Herumdrucksen: “Najaaa, wir ham doch heut sturmfreie Bude… und eben rief die Frau an… die Temperatur wär’ gut…”

Na denn, gutes Gelingen!

BöseBilderBöseBilderBöseBilder!