Kategorie: Hirngespinste und dumme Gedanken

“Ka-Boom!!”

Juchhe. Heise erinnert daran, daß die Ampel 150 Jahre alt geworden ist – mit den Worten, daß die erste Ampel (in London) nach drei Wochen Betrieb von selbst in die Luft geflogen sei.

Ich finde, zu diesem runden Geburtstag könnten doch mal so 10% der Ampeln hier im Landkreis sich an die hehre Tat ihres Urahnen erinnern und ihr nach besten Kräften nacheifern. Oder?


iOS vs. Android

Kurz auf den Punkt gebracht:

iOS:

Benutzer: Ich will das Standardprogramm ändern!

iOS: Nö.

Benutzer: Na gut…

Benutzer: Ich will, daß Du nicht einfach [irgendwas] tust!

iOS: Interessiert mich nicht.

Benutzer: Ich will aber!

iOS: Nö. Der große Jobs wollte es nicht, also hast Du es gefälligst auch nicht zu wollen.

Benutzer: Na gut…

Android:

Benutzer: Ich will das Standardprogramm ändern!

Android: Na gut…

Benutzer: Toll!

Benutzer: Ich will, daß Du nicht einfach [irgendwas] tust!

Android: Och nöö…

Benutzer: Ich will aber!

Android: Na gut…

Benutzer: Toll!

Android: <Reboot> Mist! <Reboot> Jetzt <Reboot> hab <Reboot> ich <Reboot> Schluckauf! <Reboot>… <Reboot>… <Reboot>… … …

… Fazit: mit dem Handling von manchen Fehlern – zum Beispiel wenn der Anwender im Trust Center einfach Systemprozessen manche Sachen verbietet – hat es Android vorsichtig gesagt nicht so besonders. Aber man kriegt es dafür selber wieder hin – wenn man weiß, wie.


Gülden

Mann, ist Vergolden einfach!!

Gülden

… und plötzlich zickt die Temperaturmessung nicht mehr rum :-)

Als nächstes wird ausprobiert, ob ich den Rest mit Ruthenium dunkel bekomme.


Impressionen von Heimflug…

… tatsächlich fast fünf Stunden lang durchgeschlafen – die drei Baileys haben Wunder gewirkt :-) …

… England das erste Mal komplett wolken- und nebenfrei…

… und nach der ausgesprochenen Motze bei Copa auf dem Hinflug gabs diesmal bei KLM eine echte Stewardess alter Schule, die sich wahrlich rührend gekümmert hat. Danke!!

Impressionen von Heimflug...

Im Landeanflug auf Amsterdam…


Tourette-Hund

Gibt es sowas eigentlich?

Des Meisters unmittelbare Altvordere weiblicher Art hat jedenfalls mal wieder offensichtlich ein ganz besonderes Viech gefunden. Man sieht ihm die Straßenköterabstammung zwar nicht an, aber entweder ist es mit der Intelligenz nicht weit her oder er leidet am Tourette-Syndrom – Diagnose “Chronischer Bellzwang”. Nach über einer Woche durchgehender Anwesenheit unsererseits ist das Tier immer noch jedesmal entsetzt, daß da aus dem Gästezimmer Geräusche und – oh Gott – dann und wann sogar Menschen kommen, die Treppe hochsteigen, heruntergehen, etc…

So beim Schreiben fällt mir auf, daß die Indizien allerdings eher auf “schlicht und einfach dumm wie Bohnenstroh” als auf andere Ursachen hindeuten.

Selbst Chihuahuas kläffen erheblich weniger und sind weniger schwer von Begriff (und außerdem binnen eines Jahres stubenrein) – und das mag echt was heißen!

Irgendwann muß halt mal was auf der Strecke bleiben, wenn seit ungezählten Generationen die Großmutter die Tante ist und der ältere Bruder auch den Stand des Neffen und des Vaters innehat…

Tourette-Hund


Oh, Hass…

Da hab ich exakt die falschen 50% erwischt…:

In Angedenk der baldigen Reise (mal wieder) ins gelobte Land des Kopfsteinpflasters, der elektrischen Duschen und der Honks und Pffrrr-Pötts (nein, TM, das werde ich *nie* mehr vergessen ;-) ) dachte sich der Meister, man könne doch mal die VPN-Funktion der Fritzbox einem sinnvollen Nutzen zuführen, nachdem da ja doch so einige sperrangelweit offene und hundsmiserabel konfigurierte WLANs auf die Geräte warten.

Gesagt – getan – in meinem Wahn, dachte ich, das geht “mal eben schnell” an einem Abend.

Fing ja auch gut an: MyFritz (aus blanker Faulheit einem normalen DynDNS-Provider zum Bereitstellen einer festen Netzdresse für die kleine Kiste vorgezogen) ging auf Anhieb, desgleichen die VPN Einrichtung auf der Box und das Registrieren des Rechners mit dem angefressenen Apfel. Die Firewall (Little Snitch) hat auch ohne Mullen und Knullen ihren Job als VPN-Killswitch aufgenommen.

EiOS mochte das VPN ebenfalls gerne – nur mit dem Behalten hat es das System ja nicht so…: “Das kommt nicht aus Cupertino, das mach ich nicht länger als ich unbedingt muß – es sei denn, Du nötigst mich dazu!”… Nötigen sah in diesem Falle so aus, daß man ein XML-Konfigurationsskript schreiben und dem kleinen Backstein per Email schmackhaft machen muß. Kostete einen Abend, dann lief der Mist – um den Preis, daß man sich auf die Fritzbox-Blacklist als Werbeblocker beschränken muß, solange ich keinen eigenen DNS à la Pi-Hole aufsetzen will. Früher oder später aber kommt sowas aber auch mal dran, klingt jedenfalls höchst erstrebenswert.

Und dann kam Windoof dran…:

  • Versuch 1: Windows 10 hat ja einen eigenen VPN-Client. Nehmen wir den doch! Wäre elegant, sauber integriert, einfach zugänglich, und nach der betont einfachen Verbindung von MacOS… … … machen wir es kurz: das Ergebnis nach mehreren Stunden vergeblicher Verbindungsversuche und Netzrecherche – geht nicht. Das kleine Dreckprogramm hat alles, was man braucht – nur eine winzige Kleinigkeit, genauer die Option der Eingabe eines IPSec-Gruppennamens, haben die Idioten von Microsoft einfach nicht reinprogrammiert – und ignorieren das standhaft und konsequent seit Windows 2000. Und es gibt offensichtlich keine Möglichkeit, das zu umgehen.
  • Versuch 2: Nun gut, nutzen wir den von AVM so wärmstens empfohlenen Weg. Hierzu benötigt man – warum auch immer – zwei Programme: ein VPN-Konfigurationserstelltool, und den eigentichen VPN-Client.
    Der Sinn von ersterem ist mir ein Rätsel – man muß nämlich die gesamten Daten eingeben, die man auch in einen anderen VPN-Client eingeben muß. Nur verbindet einen dieses Stück Software nicht, dafür ist es sich zu schade. Stattdessen spuckt es zwei Konfigurationsdateien aus. Die eine muß man dann in de Fritzbox importieren, die einem dann zum Dank einen neuen VPN Benutzer anlegt (nicht daß man den bräuchte, schießlich hat man bei Erstellung des MyFritz-Zugangs schon einen angelegt…), die andere muß man in den eigentlichen VPN-Client laden, der dann für sich nichts anderes als “Konfiguration laden” und “Verbinden” beherrscht.
    Und der hat mir dann erstmal freudestrahlend mit einem nicht abgefangenen Treiberfehler des virtuellen Interfaces das System dreimal hintereinander abgeschossen (ja, auch Windows 10 kann Bluescreens) und nach einigen Neustarts dann eine Verbindung hergestellt, die zwar prima stand, aber nicht ein Bit an Daten durchließ – egal, was ich versuchte.
  • Versuch 3: Nach vollen drei Abenden Fehlersuche (Firewall, Windows, Fritzbox – vielleicht der Hotspot vom Eipad? Nee… Treiber? Nee… etc…)  hab ich nun den Schrott einfach runtergeworfen – und den einzigen frei erhältlichen VPN-Client draufgebügelt, den ich für Windows finden konnte – Shrewsoft. zuletzt aktualisiert 2013 – das hatte mich neben des… ähm… am besten mit den Worten “von Technikern für Techniker” zu umschreibenden Konfigurationsinterfaces erstmal abgeschreckt.Daten eingetragen, verbunden – läuft. Zehn Minuten.

Moral von der Geschichte: AVM kann Router bauen. Im Programmieren von Zusatzsoftware dagegen sind die Jungs einfach nur ***Scheiße***.

Warum einfach, wenns auch umständlich geht… ^^


Alte Künste, neu entdeckt

 

Alte Künste, neu entdeckt

…endlich wieder normale Temperaturen…


Ordentlich was verfressen

Tierschützer, jetzt dürft Ihr gerne Zeter und Mordio schreien – ich für mein Teil habe mit großem Genuß und vollkommen skrupellos eine Dose von $Muttern in einige Male lecker Frühstück auf Weißbrot verwandelt:

Ordentlich was verfressen

(das Preisschild sind Quetzales, keine Euros – so dekadent ist der Meister dann doch nicht)


Offensichtlich…

… will Apple Leute wie meineneinen nicht mehr – jetzt haben sie ihre Richtlinien dahingehend geändert, daß jegliches systemweite Unterdrücken von Werbung nicht mehr zulässig ist. Das subtilere (“Uups, geht nicht mehr – sorry dafür…”)Abwürgen der Funktion mit iOS11 hat ihnen wohl nicht zuverlässig genug funktioniert.

Mal sehen, wann sie die Apps dann aus dem Store werfen. Die wenigsten dürften die ja wie ich lokal auf dem PC gesichert haben…

Tschö, Apple. Ich will meine Daten lokal, ich will ein werbefreies System, wo ich selber entscheiden kann, was draufkommt. Bisher hatte ich das (mit ein paar Tricks) bei Euch – jetzt seid Ihr offenbar endgültig anderer Meinung.

Das nächste Mobiltelefon wird ein ZX1 Compact mit LineageOS.


Alter…

da kommen Erinnerungen hoch! Lang, lang ists her… selbst die gehaßliebten Altersverifikationsfragen sind noch da… was hab ich damals -1989 und ohne Internet – über die geflucht. Leicht modernisiert sind sie aber, und sie kacken ebenso auf politische Korrektheit wie der Rest des Spiels. Sehr wohltuend.

Eine besonders hübsche:

“What is a well-known diet?” – Antwort (unter anderem): “The Hey-don’t-throw-your-Burka-away-yet diet”

Ich geh dann mal das Paßwort auf dem Klo suchen – auch wenn ich es eigentlich noch auswendig weiß, kann ich es mangels Textinterface vermutlich nicht mehr einfach eingeben, außerdem will ich die Klosprüche lesen :-)