Kategorie: heilemacht

Kleiner Zeitfresser

Schreibtisch zweiter Teil: Hurra, das, was ich als nächstbesten Ersatz für das fehlende Schloß finden konnte, ist da – Restbestand eines einzelnen Händlers für Antikrestaurationsmaterialien, Produktion eingestellt, laut Händler nur noch für rechte Türen erhältlich. Nun gut, besser als nix – eigentlich soll das ja in die linke Tür rein (heißt: (umgekehrte Schlüsseldrehrichtung)…

Schloß kam an, Schloß ausprobiert: hey, der Ömmel hat sich vertan, das Schloß ist für links! Glück gehabt.

Nach einiger Arbeit ist es nun drin:

So klein und unschuldig, wie es da sitzt, sieht man ihm die über neun Stunden Arbeit und die nötige kleine Exkursion durch fast alle Tätigkeiten des Grundpraktikums gar nicht an… Sägen, Bohren, Feilen, Schleifen, Fräsen, Biegen, leicht verfeinert durch ein bißchen Spalten und noch mehr Sägen und Feilen für die nötigen Adapterteile aus Holz; von allem etwas, damit das Teil dem Original so nahe wie möglich kommt und sämtliche vorhandenen Altteile wiederverwendet werden. Der Ausbilder von damals würde sich vermutlich freuen, daß der “Studendekopp” von damals mal wieder was anständiges macht – wenn man aus einer halbrunden Eisenstange ein passendes kleines Flachblech feilt, kommt doch fast wieder ein bißchen “U-Stahl-Feeling” auf.

Jetzt brauche ich nur noch etwas 1,3mm-Messingblech für ein neues Schließblech (und adäquaten Ersatz für das provisorische Oberteil der Führung ganz unten im Bild). Und in so einem bis zehn Jahren sehen die Schrauben dann auch so aus, wie sie sollen.

Aber erst mal fräse ich mir passende Schlüssel aus meinen Rohlingen. Die Idee mit gedruckten Vorlagen und selbst mitgebrachten Rohlingen stieß beim Schlüsselheini leider auf nur sehr begrenzte Gegenliebe…


Alle(s) im Ösdn

Irgendwie jedenfalls.

  • Das Ich eiert in Thailand umher… und hat sein Weblog, nachdem er mich vor Jahren zu PHP bequasselt hat, wieder auf statisches HTML zurückumgestellt, was nicht einer gewissen Ironie entbehrt – immerhin ist er abgesehen von farblichen Präferenzen nun genau da, wo ich vor über zehn Jahren mal war :-). Daher lasse ich mir folgendes auch nicht nehmen:
    Alter – Du beschwerst Dich immer über mangelnde Usability meiner Seite – hast Du mal Deine eigene betrachtet? Mangels Kommentarfunktion geh ich zurück zur Email, kein Problem – aber wenigstens “vorwärts”/”rückwärts”-Links könntest Du unter die einzelnen Posts packen. Oder mach meinetwegen ganz traditionell ein Frameset draus – Inhaltsverzeichnis links, Inhalt rechts -, damit man nicht nach jedem Eintrag erst zurück auf die Startseite eiern darf, um zum nächsten zu kommen, wenn man schon jeden Post einzeln anklicken muß, um mehr als die Überschrift zu sehen.
    Von ner Suchfunktion rede ich ja gar nicht mal!
  • der Nicht-Mehr-Elektronikladenschlumpf ist in Japan und versucht verzweifelt, einem Ingenieur beizubringen, daß (sinngemäß, in Wirklichkeit gehts um Drehstrom) 1+2-5 niemals und unter gar keinen Umständen Null sein kann.
  • und ich? Ich bin und bleibe hier, hab mir aber einen neuen alten Schreibtisch gekauft (aus Leipzig) und ließ mir den von einer rumänischen Spedition hierherkarren, womit dem Bezug gen Sonnenaufgang ebenfalls Genüge getan sei.

Wie bei einem über hundert Jahre alten Holzklotz nunmal zu erwarten, hatte der hier auch ein paar Kleinigkeiten, die neben dem dringend nötigen Putzen und Einölen zu beheben waren.

Nach vielen Jahrzehnten ohne neues Wachs vollkommen abgenudelte Laufschienen für die Auszüge veranlaßten den ortsansässigen Schreiner zu einem “Oha!” samt hochgezogener Augenbrauen, hinderten ihn aber nicht daran, mir aus den Fragmenten binnen weniger Tage bestens passenden Ersatz zu schnitzen.

Von einst drei Türschlössern existierten noch zwei. In einem hatte ein Profi einen Schlüssel derart gewaltsam versenkt, daß der weder vor- noch zurückwollte. Das andere fielt mir dagegen gleich in Einzelteilen entgegen.

Für das fehlende Schloß fand der Meister nach emsiger Suche im Netz erst den Namen und dann sogar Ersatz – der Begriff “Schubstangenschloß” war mir bisher nicht bekannt…

Das zerbröselte Schloß ließ sich nach dem Basteln von Ersatz für alle Blattfedern aus einer alten Aufzugsfeder für einen Wecker und etwas Puzzlearbeit wieder zusammenbauen, und das verklemmte Schloß war gnädig und spuckte nach fleißigem Popeln, einigen Flüchen und etwas mechanischer Überzeugungsarbeit (Hammer und Hebel) den Schlüssel aus, woraufhin dem Zerlegen und Geradebiegen sämtlicher Teile nichts mehr im Weg stand. Wundersamerweise war da drin wirklich nichts zerbrochen.

Blieb das Problem mit den Schlüsseln: der eine, der dabei war, war weder für das eine noch das andere Schloß gedacht – die Originale waren wohl schon seit längerem in die sächsischen Jagdgründe eingegangen.

Der Schlüsseldienst kann nur Schlüssel kopieren. Aber so ein altes Schloß passend auszumessen ist eigentlich nicht schwer – also durfte der 3D-Drucker zur Abwechslung mal zwei Schlüssel drucken:

Was soll ich sagen – beide Schlüssel funktionierten auf Anhieb. Fast schon erschreckend, wie einfach das geht… mal sehen, was der Schlüsseldienst zu dieser Art Vorlage sagt.

Ansonsten warte ich nun auf das bestellte Schloß sowie ein paar neue alte Schlüssellochblenden – und freue mich meines Möbels.


Auch Schweizer murksen mal

Was so alles mit einem Haus kommt…: Die Hütte hat eine Terrasse, und die kann man ja mal nutzen. Also braucht man, falls man nicht dem fernöstlichen Ansatz des Auf-dem Boden-Herumhockens folgt, Tischchen, Gartenstuhl. Wie schon Konfuzius sagt: “wel einen Stuhl hat, sitzt bequem ohne Velknotung seinel Extlemitäten.”

Dazu ist, weil Gruftis nun mal lichtscheues Gesindel sind und Sonne neben Albernheit auch ausgeblichene Klamotten, erbraunte Haut, Sommersprossen, Altersrunzeln sowie spontane Totalausfälle verursacht, ein Sonnenbescheinungverhinderungsgerät oder besser mehrere vonnöten.

In des Maschinisten Falle sind das zwei große Sonnenschirme; und weil der, der billich kauft, sölbiges bekanntermaßen zweimal tut, sind die Dinger nicht fernöstlicher, sondern schweizer Herkunft. Sollten also halten.

Daß das auch mal ein Irrtum sein kann, stellte sich vor einer Woche heraus – der fast nagelneue Glatz Alu-Twist ließ sich wunderbar öffnen; schließen dagegen wollte er sich so überhaupt nicht mehr lassen; auf dem halben Wege ging er einfach wieder auf.

Ein kurzer Blick ins Innere ergab, daß sich das Zugseil aufs wunderbarste in seine Bestandteile zerlegt hatte; vermutlich ein Produktionsfehler. Der Hersteller sah das wohl ähnlich, fackelte dankenswerterweise nicht lang und schickte ein komplettes neues Gestell.

Damit war der Schirm heile; aber das wegen eines lausigen Seiles defekte Gestell einfach wegwerfen wollte ich nun auch nicht. Der Hinweis in der Serviceanleitung, daß der Austausch nicht möglich sei, ist ja wohl bestenfalls als Ansporn zu versehen, es trotzdem zu versuchen…

Und – es funktioniert prima; man kann beim Alu-Twist recht problemlos das Seil wechseln – zumindest, solange es nicht gerissen ist und man selbst nicht zehn linke Daumen hat.

Wie das geht, sei dem unbekannten Leidengenossen im folgenden beschrieben:

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Glück gehabt – gleich doppelt

Gestern  war der Meister war mal wieder am Nähen – und wunderte sich, daß meine Singer 631 plötzlich alle naselang den Faden gefressen oder zerrissen hat. Und siehe da: der Greifer (das ist das Ding, das Ober- und Unterfaden miteinander verknotet) war hinüber; die Spitze war angebrochen. Ein kleiner Fehler, den man nur unter der Lupe sieht, aber der Funktion alles andere als zuträglich…

Nun habe ich vor… hm… sieben? Jahren beim damaligen SINGER-Zentrallager ein paar Teile angefragt, wo ich dann den Hinweis bekam, daß man seit kurzem nicht mehr Zentrallager sei, diese Teile aber noch da habe. Daraufhin habe ich dann auf gut Glück nochmal einige Sachen bestellt, unter anderem einen Greifer. Der lag dann so bei mir rum. Also heute eben jenen Greifer gesucht, gefunden, eingebaut. Maschine geht wieder. Glück gehabt eins: heute kriegt man das Teil nicht mehr.

Danach habe ich gesucht, warum das denn (mal abgesehen vom offensichtlichen Grund “datt Ding ist 50 Jahre alt”) passiert sein könnte – und habe dabei (wieder) herausgefunden, daß die obere Führungsbuchse für die Nadelstange ausgenudelt ist. Jetzt halt noch ein kleines bißchen mehr als vor zehn Jahren.
Nun hatte mir vor einer Weile ein wohlmeinender Zeitgenosse statt eines Zubehörteils, das ich haben wollte, gleich eine komplette alte Singer zugeschickt. Die war zwar ein Wrack, aber ein paar Kleinteile (unter anderem eben jede Buchse) habe ich mir ausgebaut – und die ist tatsächlich noch in bestem Zustand. Ausgetauscht, Glück gehabt die zweite 🙂


Zuviel gedacht.

Offenbar habe ich zuviel Respekt vor Plastikschrauben: Nach dem eindringlichen Warnhinweis in der Anleitung, doch um Himmels willen niemals und unter keinen Umständen das Messer bei unserem Sabo-Elektromäher selber zu lösen, hatte ich beim Blick auf den aus Plastik gegossenen Sechskant, der mich auf der Unterseite des Mähers angrinste, erst mal klein beigegeben – wer weiß schon, was einen da für eine Gemeinheit erwartet?

Falls noch jemand so denkt: Keine Bange. Das ist wirklich eine ganz profane Schraube, nur ist bei der der Kopf komplett mit Plastik ummantelt, um die Isolation des Elektromotors nach Norm zu gestalten.

Aufdrehen (die Motorbremse hilft, ggf. den Messerbalken mit der Hand festhalten), Messer raus (dabei die Lage vom Plastikeinsatz und vom Messer selbst merken), falls nötig das Geblase sauber machen, und mit neuem / geschliffenem Messer wieder zusammenbauen. Nur entspannt handfest anziehen, keinesfalls festknörzen. Fertig.


Faszinierendes Ding

Was ist würfelförmig, steht auf der Werkbank und singt in den schiefesten Tönen?

Nein, kein Radio mit Schlagersender (obwohl das auch passen könnte…), sondern ein 3D-Drucker.

Der Meister bekam den Hinweis, daß eine chinesische Hinterhofbude solch ein Gerät für sage und schreibe 150 Eier anbietet. Bis ich nachgesehen habe, war das Angebot zwar Geschichte, jedoch beglückte der Blick auf die üblichen Verramschmichseiten mit einem deutschen Modell – zwei Jahre alt, gebraucht, mit massivem Metallgehäuse und guter Mechanik einerseits sowie einigen modelltypischen bekannten Schwächen andererseits für ein Drittel des Neupreises. Da bin ich dann schwach geworden.

Tja, und nach einiger Bastelei steht der Würfel hier auf der Werkbank und druckt sich selber einen neuen Druckkopf.

Und Quarzglas mit Uhu-Stick ist tatsächlich eine wunderbare Druckunterlage 🙂


Quiieeek…Pock!

… quiiieeek-pock…quiekpock-quiiiiieeeeeek….POCK!

Derweil das Ich nackten Nutten begegnete, irritierten derlei Töne den Meister über mehrere Tage hinweg bei einer doch erheblich profaneren Tätigkeit, namentlich dem Tapezieren des werdenden Wohnzimmers – und das zwar in etwas etwas blechernem Klangbild, aber doch klar und deutlich. Leider nicht besonders gut zu orten, vor allem weil in der neuen Hütte mangels Einrichtung noch ein wahrhaft prächtiges Echo herrscht.

Mangels anderer Lösungen dachte ich schon, wir hätten eine lokale Variante eines “pfffffrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr-PÖTT“s in Haus oder Garten; wer weiß, was da in den Feldern nebendran so kreucht und fleucht? Der Nachbar meinte jedenfalls, er hätte in den letzten zwei Wochen (den ersten beiden, wo er durchgehend in seinem neuten Domizil zugange war, tapeziert und Boden verlegt hat) mehr Sorten von Fliegen zu Gesicht bekommen als je zuvor… aber Fliegen, die “Quiiieeek-pock” machen…?!

Des Rätsels Lösung fand sich dann aber ganz unspektakulär in der Küche. Die Luftklappe für die Abzugshaube war dank fehlender Dämpfung und überaus hochwertiger Lagerung von der eher mitteilsamen Sorte. Jeder Windhauch sorgte für ein Quieken der wundervoll unregelmäßig fünfdreivierteleckigen Plastikpinökel in ihren Plastiklöchern mit vermutlich westchinesischer Weitwurfpassung, gefolgt von einem lauten “Pock” beim Schließvorgang, wenn der Wind nachgelassen oder sich spontan umgedreht hatte.

Das geht so natürlich nicht. Ausgebaut, mitgenommen, ein paar Schaumstoffstreifen als Anschlagsdämpfer und als Vibrationsdämpfer, vor allem aber zwei Miniaturkugellager eingesetzt:

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Jetzt ist abgesehen von einem gelegentlichen “Bop” bei heftigem Richtungwechsel des die Klappe durchströmenden Aethers Ruhe. Wenn ich lautstarke Tiere will, simuliere ich sie mir nicht, sondern übernachte im Dschungel 😉


“Gaanz schlecht…

… ist gaanz schlecht geworden.”

So überreichte mir der Messerschleifer meines Vertrauens die Teile meines Bestecks, die ich ihm ein paar Wochen vorher trotz seiner Einsprüche übergeben hatte (und für die er sich extra erst passendes Poliermaterial besorgen mußte, weil wohl vorher noch keiner so dämlich war und ein Edelstahlbesteck aufgearbeitet haben wollte…)

Er hat dann nur einen Blick mit des Meisters hochgezogener Augenbraue erhalten – und bekam anschließend das komplette Besteck in die Hand gedrückt.

Und jetzt habe ich mein schönes altes BSF Alaska wieder, von der Fischgabel bis zum Zuckerlöffel komplett aufpoliert und neu geschliffen und fast wieder so, wie es 1964 aus dem Laden kam:

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Made in Germany. Auf die nächsten 60 Jahre!


Stofftransporter der Singer 600

Mal etwas für die Unimat, das nicht reiner Selbstzweck ist: Wir tunen einen Stofftransporter! Wat is dat? Der Stofftransporter ist das Teil einer Nähmaschine, das mit kleinen Zähnen den Stoff packt und zwischen den Nadelbewegungen weiter in die gewünschte Richtung juckelt.

Des Meisters Nähmaschine ist ja nun nicht mehr das frischeste Semester (Baujahr irgendwann zwischen 1960 und 65), und in den letzten Jahrzehnten haben die Hersteller dieser Gerätschaften neben vielen Kosteneinsparungen auch ein paar Verbesserungen angebracht.

Als mir also mal wieder die nach heutigen Maßstäben eher dürftige Leistung des Stofftransporters der alten Dame auf die Eier ging, wurde die neuzeitliche Bernina meiner Freundin unter die Lupe genommen. Vielleicht sind die Zähne bei meiner ja stumpf…?

Mitnichten: Die Zacken der Bernina sind kaum schärfer als die der alten Singer – aber sie haben 0,5mm breite Längsrillen, die den Stoff offenbar besser festhalten.

Ich habe einen Ersatz-Stofftransporter, ich habe eine Maschine, die die Rillen machen kann – also wird das ausprobiert. Stofftransporter ausbauen – und los gehts:

Stofftransporter1

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Ein neuer Fräsmotor für die Unimat 3…

… das war des Meisters Ziel, als der originale Emco-Motor nicht mehr wollte. Der ja schon erneuerte Motor für die Drehbank ist schön und läuft perfekt – aber er ist für den Fräskopf einfach die entscheidenden paar Zentimeter zu lang und kollidiert daher immer mit dem Werkstück.

Der Motor sollte

  • die Drehzahl (5000 U/min im Uhrzeigersinn) des alten wenigstens erreichen
  • keinesfalls größer sein
  • bitteschön Dauerbetrieb schaffen
  • und bezahlbar sein.

Also ward gesucht, gesucht und nochmal gesucht – vergeblich. Emco bietet selbst nix mehr an, und das einzige, was man kriegt, ist ein Motörchen aus England für knappe 300 Euro… geht das nicht billiger? Mit der etwas unglücklichen Leistungsentfaltung einer Universalmotors kann man beim Fräsen doch eigentlich leben…

Nach einer Weile stieß ich bei Ebay und bei einem Onlinehändler auf “Mini”-Schleifböcke, konstruiert und zusammengeklöppelt von garantiert ahnungslosen Chinesen. Von den Maßen her sind die prima und es stecken sogar Permanentmagnetmotoren drin (für die Unwissenden: gleichbedeutend mit “mehr Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen”), aber die Verarbeitung, oh Graus, oh Graus: der erste hatte chronischen Schluckauf in der Drehzahlregelung. Ein zweiter, endlose acht Wochen später als Ersatz gelieferter erfreute des Meisters Aug’ und Ohr beim ersten Einschalten mit einem herzhaften “PAFF!” und einer kleinen blauen Stichflamme aus dem Sockel heraus… worauf dann der Stecker gezogen, die Haussicherung wieder aktiviert, das Unglücksgerät zurückgeschickt und von einer erneuten Ersatzlieferung freundlichst abgesehen wurde… mal sehen, ob die Rücküberweisung nun auch wieder acht Wochen dauert (edit: ja -.-).

Der zweite Kandidat: In die gleiche Richtung hat auch Einhell gedacht, als sie sich ihren kleinen Schleifbock “TH-XG 75” ausgedacht haben. Generell ist diese Firma nun auch nicht die Crème de la Crème des deutschen Werkzeugmaschinenbaus – aber immerhin hat da mal ein fähiger Konstrukteur einen kritischen Blick drauf geworfen. Bestellt, ausprobiert: jawohl, das Ding läuft und regelt sauber… und kostet nicht mal 60€. Dann entfernen wir doch erst mal diese nutzlosen Anbauteile:

Motor1

Und nun folgt die Verwandlung…:

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