Kategorie: Netzfund

Stell Dir vor…

… Du gehst zur Bank und willst einen Kredit – und der wird Dir mit folgenden Worten verweigert:

“Tut mir leid, aber Sie sind ein nicht ausreichend vertrauenswürdiger Bürger. Davon, daß Sie ständig bei Rot über die Ampel gehen und damit Ihr Kreditausfallrisiko steigt, rede ich noch nicht mal. Aber sehen Sie, Sie haben im letzten Jahr zweimal ein Taxi gerufen – ohne dann zu erscheinen. Außerdem haben Sie allein im letzten Monat sechzig Stunden Counterstrike online gespielt, dabei mehrere Hundert Mal aufs übelste geflucht, und Ihr Alexa-Lautsprecher hat gemeldet, daß Sie sich ständig mit Ihrer Frau streiten und sich über Ihren Arbeitgeber beschweren. Das ist doch keine Basis für ein langfristig gesichertes Lohn- und Familienverhältnis.”

Schwarzmalerei? Geht nicht?

Irrtum. China probiert sowas gerade in großem Maßstab aus, mit dem erklärten Ziel, das landesweit für jeden Bürger einzuführen. Und uns schützt nur ein etwas größerer Respekt vor der Privatsphäre und der deutsche Datenschutz vor den Innenpolitikern wie erst vor einiger Zeit Herrn Friedrich, die von einem “Supergrundrecht Sicherheit” schwafeln und beim Gedanken an solche allübergreifenden Scoring-Datenbanken feuchte Träume bekommen.

Und jetzt sag nochmal einer, Datenschutz wäre sinnlos. Sonst hieße es auch hier “Sicherheit, Sicherheit über alles – über alles in der Welt…”


Jetzt wird der MeToo-Kram endgültig lächerlich

Vorab: Vergewaltigung oder sexuelle Belästigung/Nötigung geht gar nicht, keine Frage.

Aber mal ganz ernsthaft: das, was laut Tagesschau Morgan Freeman von der Reporterin Chloe Melas vorgeworfen bekommt, sorgt ausschließlich dafür, daß ich hier vor dem Bildschirm hocke und mir mit dem Zeigefinger an die Stirn tippe. Der arme Mann wird hier an den Pranger gestellt, weil er folgendes von sich gegeben haben soll – ich zitiere die Aussage der werten Dame:

“Junge, ich wünschte, ich wäre da, hat er gesagt, während er mich von oben bis unten angesehen hat. Ich war damals im sechsten Monat schwanger.”

Oh Gott, er hat sie angesehen, und das auch noch von oben bis unten. Und dann hat er sie auch noch für ihr Aussehen gelobt.

Wenn das als “sexistisch” gilt, bin ich (und vermutlich 95% aller Menschen auf dieser Welt) auch ein Sexist. Tut mir leid, Frau Melas – wenn Sie das als in irgendeiner Weise verwerflich betrachten, dann haben Sie in meinen Augen nichts anderes als ganz gehörig einen an der Klatsche.

Andererseits… haben das nicht eh 50% der Amis? Sonst hätten die ja nicht den Präsidenten, den sie derzeit haben…

So oder so – #MeToo kann man offensichtlich nicht (mehr) ernst nehmen.


Räbäh -.-

Was bitte soll der Mist, Garmin?!

“Aus strategischen Gründen” wird Navigon also plattgemacht. “Lohnt sich nicht mehr” oder ähnliches hätte ich ja noch verstanden, schließlich gibt sich ein guter Anteil der Leute entweder mit der Smartfon-Standardkacke zufrieden oder läßt sich ein fest eingebautes Gerät beim Autokauf aufschwätzen. Aber so ein diffuses Gewäsch riecht mir doch eher nach der Beseitigung eines ungeliebten Konkurrenten im Markt…

Damit verschwindet die meiner Meinung nach immer noch beste Navigationssoftware endgültig vom Markt, die mich seit gut 15 Jahren brav lotst…

Die Frage ist: was tun? Buddel ich mich mal wieder durch Netz und Appstore, auf der Suche nach einer Alternative mit einer Sprachführung, die den Namen verdient? Waze gehört nicht dazu, Apple Maps und Google schon gleich dreimal nicht. Staus erkennen können die, aber navigieren…

Oder gehe ich zähneknirschend zurück zu den Wurzeln und kauf mir ein altes gebrauchtes Navigon-Standalone-Gerät mit aktuellen Karten und Updatevertrag bis zum bitteren Ende 2020, weil man auf dem Eifon die Karten nicht sichern und zurückspielen kann?


Na, wo bleiben…

… die Verschwörungstheorien zu den in den letzten Tagen plötzlich etwas langsam laufenden Uhren am Stromnetz?

Ich dachte ja auch erst, daß mein braver alter Saba nach knapp 40 Jahren doch etwas Rheuma in den Lötkontakten bekommen hätte – aber nein, Heise lieferte mal wieder die Lösung: die Schweizer waren’s!

Zum ersten Mal seit langem haben die Netzversorger es nicht hingekriegt, die 50Hz der Netzspannung über den Tag nicht sauber auszuregeln. Ganz ohne Chemtrails und mißgünstige russische Geheimdienste mit außerirdischer Technik.

Pech gehabt, Uhren nachgestellt.


Netzneutralität anschaulich

Giga hat ein sehr geiles Video gefunden: Burger King erklärt die Netzneutralität mithilfe des Whoppers. Die haben einfach mal probiert, was echte Kunden denn sagen, wenn sie die “Burgerneutralität” aufheben.

Leider auf englisch, aber wirklich einfach zu verstehen.

Wer das gesehen hat, dem dürfte klar werden, warum sich hinter dem sperrigen Begriff “Netzneutralität” was durchaus wichtiges verbirgt…


*prust*

Selten war das Kürzel “ROTFLMAO” so angebracht wie gerade eben beim Lesen dieser Meldung vom Deutschlandfunk.

Und wer denkt, das sei nicht wahr: hier ist der Link zur originalen Twitter-Nachricht: Teil 1 und Teil 2

Mit dem amerikanischen GRÖVIAPAZ hat man echt das ganze Jahr lang den ersten April :-)


Schweizer Qualität

Wenn man so “simples Zeug” wie Bits und Bithalter sucht, sucht man meist lange, wenn man was einigermaßen vernünftiges haben will, was auch eine Weile hält.

ich bin vor kurzem erst mit einem Satz von Makita (Amazon-Link) auf die Nase gefallen – die Bits da drin sind leider von einer wirklich unterirdischen Qualität.

Bei Bits kommt man noch mit deutschen Namen wie z.B. Wera weiter; die 50mm langen Bits lassen sich die Jungs aber ziemlich vergolden; und wirklich “made in Germany” dürfte davon nur ein geringer Teil sein.

Nach einer längeren Suche bin ich daher nun bei “PB Swiss Tools” hängengeblieben. Die haben Bits und Bithalter (und anderes Werkzeug) – und alles wird in der Schweiz hergestellt. Taugt, ohne Wenn und Aber.

Die ersten Bithalter, die ich habe, die wirklich rund laufen und nicht eiern :-)

 


Da mach ich doch glatt mal Werbung

Wer einen kostenlosen, professionell erstellten Organspendeausweis als Plastikkarte haben will: die lokale Druckerei (www.druck-konzepte.de) hier bietet das an.

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Find ich gut.


Tschö, Rudy.

:Wumpscut: ist Geschichte. Das muß man erst mal verdauen, nach 26 Jahren… auch wenn sich mit Blick auf die Hitliste leise die Frage aufdrängt, ob er sich mit seiner “jedes Jahr muß ein Album raus” nicht selber ein Bein gestellt hat. Ich jedenfalls habe mich auf jedes neue Album gefreut – und war dann in der letzten Zeit immer wieder  enttäuscht, wenn nicht was gutes dabei war…

Aber egal: Danke für viele verflucht gute Lieder.


Ich bin nicht allein

Heise schreibt heute:” iOS 11: Nutzer installieren Update zögerlich

Hurra, ich bin nicht allein mit meiner Dickköpfigkeit.

Es gibt wohl noch andere, die sich dran stören, daß iOS 11

  • WLan und Bluetooth nicht mehr einfach abschalten läßt
  • Die Akkulaufzeit und “Wuppdizität” offenbar bei beim Iphone 5(s) und 6(s) doch erheblich einschränkt
  • 32Bit-Apps ersatzlos rausgeworfen wurden
  • die schönen systemweiten VPN-Werbefilter rausgeworfen wurden
  • der App-Store jetzt Werbung anzeigt, aber nützliche Dinge wie die Wunschliste einfach entsorgt wurden
  • bei neueren Geräten auf ein Photoformat umgestellt wurde, das zwar effizienter als JPEG ist, aber von einem guten Teil der Programme auf dem PC nicht unterstützt werden dürfte
  • laufend über Ärger mit Touchscreens, Texteingaben oder Telefonieren berichtet wird

… und im Gegenzug erhält der Nutzer? Apple Pay in der Nachrichtenapp, Bevormundung im Auto, ein in sehr engen Grenzen anpaßbares Kontrollzentrum – und neue Smileys, die kein Schwein benötigt.

Seit iOS 5 hab ich jedes Update relativ umgehend auf meine Geräte aufgespielt. Aber diesmal streike ich – es ist iOS 10 und es bleibt bei iOS 10. Sorry Apple, das ist den Tausch irgendwie nicht wert ^^