Kategorie: Netzfund

Ein interessanter Text…

… mit einer durchaus schlüssigen Sichtweise auf das Erstarken von AfD und Co. bei T-Online.

Thesen des Autors:

  1. Rechtswähler sind nicht sozial abgehängt, im Gegenteil ist die Politik rechter Parteien eher auf den Abbau des Sozialstaats ausgerichtet
  2. Rechtswähler sind nicht per se rechtsradikal oder auch nur von rechter Gesinnung
  3. Rechtswähler sind auch nicht von Staat und Justiz enttäuscht oder haben das Vertrauen in den Staat verloren.
  4. Ebensowenig greife man zu kurz, wenn man die Flüchtlingsgeschichte 2015 als Ursache für das Erstarken rechter Parteien betrachte.
  5. Der vermeintliche “Rechtsruck” existiert also nicht in der vermuteten Form, es muß andere Ursachen geben.

Sein Fazit (durchaus schlüssig untermauert): Die Ursache für das globale Erstarken rechter Parteien liegt vielmehr in einer Konkurrenz zwischen “alten” Wertwelten (von ihm “Normalitäre” genannt) und “neuen” Wertwelten (Pluralitäre”).

Oder einfacher ausgedrückt werden die rechten Parteien von Leuten gewählt, die folgendes ablehnen:

  • gewaltsame als “von oben herab” wahrgenommene Bekehrungsversuche (man erinnere sich an den “Veggie Day” der Grünen vor einigen Jahren; das Rauchverbot zählt für mich ebenso dazu)
  • Vergewaltigung der Sprache durch Erzwingung weiblicher Benennungen: “Minister-Innen, Taxifahrer-Innen, …” (Interessanterweise hört der entsprechende Bekehrungseifer bei negativen Begriffen sehr schnell auf – von “Vollidiot-Innen” oder “Einbrecher-Innen” habe ich bisher noch nie gehört oder gelesen…)
  • alles, was unter “Political Correctness” in Extremform fällt, inklusive der Ächtung von Zigeunerschnitzeln, Negerküssen und der versuchten Nötigung zur Umbenennung von Gasthäusern mit den entsprechenden Verfechtern nicht genehmen Namen. (Bis heute ist zumindest mir dabei keine Studie bekannt, die auch nur entfernt ein nachhaltig gesteigertes Interesse der davon eigentlich betroffenen Personengruppen an derlei Namensänderungen zutage gefördert hätte – schließlich hat der Name nix damit zu tun, wie man den Menschen behandelt).

Kurz: Verfechter von “Political Correctness” und “gender-neutraler” Sprache gefährden unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung.

Wenn das wirklich so ist und wegen dieses Schwachsinns Menschen in die Arme der Rechten getrieben werden, dann bitte, bitte, gründe einer eine Partei, die einfach “normale” Positionen à la SPD und CDU vertritt – und ansonsten exakt die oben genannten Punkte rundweg ablehnt! Solange die restlichen Positionen passen, wäre denen meine Stimme sicher, soviel sei klar.

Wieso zum Teufel kommt keinem in den Sinn, daß man auch gegen Diskriminierung von Frauen, Zigeunern, Negern (und allem anderen) sein kann, ohne deswegen die Welt mit Sprach-, Denk- und Handlingsverboten überziehen zu wollen??!


Werbefrei

Doch, das hat sich gelohnt: Ein Raspbery Pi, gute dreieinhalb Stunden Datenkopiererei und Installation (gut die Hälfte davon nur, weil ich der Ansicht war, eine mit FAT32 bereits vorformatierte SD-Karte müsse nicht wie in der Anleitung empfohlen nochmal formatiert werden – Irrtum…) – und nun ist da eine kleine Dose neben der Fritzbox. Und Pi-Hole hält das gesamte lokale Netz und über das VPN auch alle Mobilfons und ähnliches frei von Müll jeglicher Art. Egal wo ich bin.

Mein ausdrücklicher Dank an die Entwickler. Dank Euch ist es mir vergönnt, folgenden wahrlich aus tiefstem Herzen kommenden freundlichen Gruß an die für Werbebanner, Beacons und ähnliche Seuchen Verantwortlichen im Allgemeinen zu senden:

Werbefrei

Das einzige, was der Meister nun noch hinkriegen muß, ist ein automatisches Update für die kleine Büchse.


Münchner Dampferhimmel? Bloß nicht!!

Normalerweise nutze ich dieses Weblog ja nicht, um irgendeinem Internetshop ans Bein zu pissen. Bisher hatte ich auch – mit der Ausnahme meines Autoradios vor einigen Jahren – immer Glück.
Aber im Falle von “Grandmas-Dampferhimmel UG” mach ich mal eine Ausnahme. Wenn jemand hier drüberfällt, weil er bei https://www.muenchner-dampferhimmel.de/ einkaufen will – dann sei ihm hiermit gesagt:

Wenn Du die geringste Chance siehst, daß Du das zurückgeben willst, dann bestell woanders!

Warum?

Hier kurz und knapp die bisherige Odyssee eines Widerrufs wegen Falschlieferung (und ja – ich habe alle zugehörigen Dokumente aufgehoben und kann die Geschichte problemlos belegen):

  • 15.6.18 – der Meister bestellt bei besagtem Onlineshop einen Nachbau eines Origen Genesis V2 Mk2 (das Original gibts nicht mehr…). Gemäß Beschreibung mit Glastank, Edelstahlunterteil und (das ergibt sich aus dem “Mk2”) einem verbesserten Bauteil zur elektrichen Kontaktierung innendrin.
  • 21.6.18 – ein Paket kommt an. Inhalt: ein Nachbau eines Origen Genesis V2 mit Plastiktank, Aluunterteil und eben nicht der verbesserten Kontaktierung. Eine Mail geht an den Verkäufer raus (an beide im Shop angegebenen Emailadressen), was das soll und was er als Lösung anbietet.
  • 24.6.18 – keine Reaktion. Eine (förmlichere) Email geht an den Verkäufer mit ausgefülltem Widerrufsformular – auf eine Wandelung wegen Falschlieferung (für die mir auch die Rücksendekosten hätten erstattet werden können) verzichte ich. Der Versuch, den Widerruf an die auf der Website angegebene Telefaxnummer zu senden, scheitert. Kein Anschluß unter dieser Nummer.
  • 25.6.18 – oh, eine Antwort mit folgendem Text: “servus und hallo, wir haben sie kontaktiert, gruß Z…, dann einfach bitte zurückschicken”. Nun gut. komisch nur, daß ich seit langem nicht eine einzige verlorene Mail hatte… Ich frage per Email nach, an welche Adresse denn das Ding gesandt werden soll, weil die Absenderadresse und die im Widerrufsformular genannte nicht mit der in den Widerrufs-AGB übereinstimmt.
  • 26.6.18 – keine Reaktion, mal wieder. Ich sende das Paket an die Absenderadresse – da gehen schließlich auch unzustellbare Sendungen hin, also wird da einer sein…
  • 29.6.18 – das Paket kommt an und wird entgegengenommen.
  • Danach passiert erstmal – nix. Gut, er hat laut AGB zwei Wochen Zeit zur Rückbuchung, also geben wir ihm die.
  • 20.7.18 – Immer noch kein Geld. Eine Emailerinnerung – sicherheitshalber doppelt abgeschickt – mit Verweis auf die eigenen AGB geht an den Laden raus.
  • 25.7.18 – Schweigen im Walde. Ich stolpere über den Ebayaccount der Tröten und sende darüber eine Nachricht. Die sollten sie kriegen, schließlich bieten sie gerade Ware an…
  • 1.8.18 – immer noch nix. Letzter Anlauf – zufällig habe ich gerade diesen Kauf über Paypal gemacht. Also nutze ich doch mal deren Reklamationssystem, bevor ich einen Anwalt wegen einer Zahlungsaufforderung bemühe… mal sehen, was passiert.

“Vertrauenswürdig” oder “kundenorientiert” ist so ziemlich das Gegenteil dessen, was die hier treiben…

Ergänzung 2.8.18: Mir scheint, die Drohung einer Abstufung bei Paypal wirkt besser als ich dachte. Jedenfalls hat der Verkäufer reagiert. Keine Antwort, keine Erklärung und schon gar keine Bitte um Entschuldigung – aber das Geld hat er zurückgebucht.

Fazit nach sechs Wochen Hinterherrennerei: Sauladen! Nie wieder!


Stell Dir vor…

… Du gehst zur Bank und willst einen Kredit – und der wird Dir mit folgenden Worten verweigert:

“Tut mir leid, aber Sie sind ein nicht ausreichend vertrauenswürdiger Bürger. Davon, daß Sie ständig bei Rot über die Ampel gehen und damit Ihr Kreditausfallrisiko steigt, rede ich noch nicht mal. Aber sehen Sie, Sie haben im letzten Jahr zweimal ein Taxi gerufen – ohne dann zu erscheinen. Außerdem haben Sie allein im letzten Monat sechzig Stunden Counterstrike online gespielt, dabei mehrere Hundert Mal aufs übelste geflucht, und Ihr Alexa-Lautsprecher hat gemeldet, daß Sie sich ständig mit Ihrer Frau streiten und sich über Ihren Arbeitgeber beschweren. Das ist doch keine Basis für ein langfristig gesichertes Lohn- und Familienverhältnis.”

Schwarzmalerei? Geht nicht?

Irrtum. China probiert sowas gerade in großem Maßstab aus, mit dem erklärten Ziel, das landesweit für jeden Bürger einzuführen. Und uns schützt nur ein etwas größerer Respekt vor der Privatsphäre und der deutsche Datenschutz vor den Innenpolitikern wie erst vor einiger Zeit Herrn Friedrich, die von einem “Supergrundrecht Sicherheit” schwafeln und beim Gedanken an solche allübergreifenden Scoring-Datenbanken feuchte Träume bekommen.

Und jetzt sag nochmal einer, Datenschutz wäre sinnlos. Sonst hieße es auch hier “Sicherheit, Sicherheit über alles – über alles in der Welt…”


Jetzt wird der MeToo-Kram endgültig lächerlich

Vorab: Vergewaltigung oder sexuelle Belästigung/Nötigung geht gar nicht, keine Frage.

Aber mal ganz ernsthaft: das, was laut Tagesschau Morgan Freeman von der Reporterin Chloe Melas vorgeworfen bekommt, sorgt ausschließlich dafür, daß ich hier vor dem Bildschirm hocke und mir mit dem Zeigefinger an die Stirn tippe. Der arme Mann wird hier an den Pranger gestellt, weil er folgendes von sich gegeben haben soll – ich zitiere die Aussage der werten Dame:

“Junge, ich wünschte, ich wäre da, hat er gesagt, während er mich von oben bis unten angesehen hat. Ich war damals im sechsten Monat schwanger.”

Oh Gott, er hat sie angesehen, und das auch noch von oben bis unten. Und dann hat er sie auch noch für ihr Aussehen gelobt.

Wenn das als “sexistisch” gilt, bin ich (und vermutlich 95% aller Menschen auf dieser Welt) auch ein Sexist. Tut mir leid, Frau Melas – wenn Sie das als in irgendeiner Weise verwerflich betrachten, dann haben Sie in meinen Augen nichts anderes als ganz gehörig einen an der Klatsche.

Andererseits… haben das nicht eh 50% der Amis? Sonst hätten die ja nicht den Präsidenten, den sie derzeit haben…

So oder so – #MeToo kann man offensichtlich nicht (mehr) ernst nehmen.


Räbäh -.-

Was bitte soll der Mist, Garmin?!

“Aus strategischen Gründen” wird Navigon also plattgemacht. “Lohnt sich nicht mehr” oder ähnliches hätte ich ja noch verstanden, schließlich gibt sich ein guter Anteil der Leute entweder mit der Smartfon-Standardkacke zufrieden oder läßt sich ein fest eingebautes Gerät beim Autokauf aufschwätzen. Aber so ein diffuses Gewäsch riecht mir doch eher nach der Beseitigung eines ungeliebten Konkurrenten im Markt…

Damit verschwindet die meiner Meinung nach immer noch beste Navigationssoftware endgültig vom Markt, die mich seit gut 15 Jahren brav lotst…

Die Frage ist: was tun? Buddel ich mich mal wieder durch Netz und Appstore, auf der Suche nach einer Alternative mit einer Sprachführung, die den Namen verdient? Waze gehört nicht dazu, Apple Maps und Google schon gleich dreimal nicht. Staus erkennen können die, aber navigieren…

Oder gehe ich zähneknirschend zurück zu den Wurzeln und kauf mir ein altes gebrauchtes Navigon-Standalone-Gerät mit aktuellen Karten und Updatevertrag bis zum bitteren Ende 2020, weil man auf dem Eifon die Karten nicht sichern und zurückspielen kann?


Na, wo bleiben…

… die Verschwörungstheorien zu den in den letzten Tagen plötzlich etwas langsam laufenden Uhren am Stromnetz?

Ich dachte ja auch erst, daß mein braver alter Saba nach knapp 40 Jahren doch etwas Rheuma in den Lötkontakten bekommen hätte – aber nein, Heise lieferte mal wieder die Lösung: die Schweizer waren’s!

Zum ersten Mal seit langem haben die Netzversorger es nicht hingekriegt, die 50Hz der Netzspannung über den Tag nicht sauber auszuregeln. Ganz ohne Chemtrails und mißgünstige russische Geheimdienste mit außerirdischer Technik.

Pech gehabt, Uhren nachgestellt.


Netzneutralität anschaulich

Giga hat ein sehr geiles Video gefunden: Burger King erklärt die Netzneutralität mithilfe des Whoppers. Die haben einfach mal probiert, was echte Kunden denn sagen, wenn sie die “Burgerneutralität” aufheben.

Leider auf englisch, aber wirklich einfach zu verstehen.

Wer das gesehen hat, dem dürfte klar werden, warum sich hinter dem sperrigen Begriff “Netzneutralität” was durchaus wichtiges verbirgt…


*prust*

Selten war das Kürzel “ROTFLMAO” so angebracht wie gerade eben beim Lesen dieser Meldung vom Deutschlandfunk.

Und wer denkt, das sei nicht wahr: hier ist der Link zur originalen Twitter-Nachricht: Teil 1 und Teil 2

Mit dem amerikanischen GRÖVIAPAZ hat man echt das ganze Jahr lang den ersten April :-)


Schweizer Qualität

Wenn man so “simples Zeug” wie Bits und Bithalter sucht, sucht man meist lange, wenn man was einigermaßen vernünftiges haben will, was auch eine Weile hält.

ich bin vor kurzem erst mit einem Satz von Makita (Amazon-Link) auf die Nase gefallen – die Bits da drin sind leider von einer wirklich unterirdischen Qualität.

Bei Bits kommt man noch mit deutschen Namen wie z.B. Wera weiter; die 50mm langen Bits lassen sich die Jungs aber ziemlich vergolden; und wirklich “made in Germany” dürfte davon nur ein geringer Teil sein.

Nach einer längeren Suche bin ich daher nun bei “PB Swiss Tools” hängengeblieben. Die haben Bits und Bithalter (und anderes Werkzeug) – und alles wird in der Schweiz hergestellt. Taugt, ohne Wenn und Aber.

Die ersten Bithalter, die ich habe, die wirklich rund laufen und nicht eiern :-)