MacGuiver für Anfänger

Wir haben: einen Ventilator, der sich vor lauter Unwucht selber vom Tisch vibriert.

Wir verwenden zum Auswuchten:

  • einen Wäscheständer
  • einen alten Fineliner
  • ein Chinesisches “Schweizer” Messer

Ziel erreicht – Miefquirl läuft ruhig :-)


Werbefrei

Doch, das hat sich gelohnt: Ein Raspbery Pi, gute dreieinhalb Stunden Datenkopiererei und Installation (gut die Hälfte davon nur, weil ich der Ansicht war, eine mit FAT32 bereits vorformatierte SD-Karte müsse nicht wie in der Anleitung empfohlen nochmal formatiert werden – Irrtum…) – und nun ist da eine kleine Dose neben der Fritzbox. Und Pi-Hole hält das gesamte lokale Netz und über das VPN auch alle Mobilfons und ähnliches frei von Müll jeglicher Art. Egal wo ich bin.

Mein ausdrücklicher Dank an die Entwickler. Dank Euch ist es mir vergönnt, folgenden wahrlich aus tiefstem Herzen kommenden freundlichen Gruß an die für Werbebanner, Beacons und ähnliche Seuchen Verantwortlichen im Allgemeinen zu senden:

Werbefrei

Das einzige, was der Meister nun noch hinkriegen muß, ist ein automatisches Update für die kleine Büchse.


Wahrlich nobelpreisverdächtig…

… war die Untersuchung, die uns ein Universitätsmitarbeiter (und nein, er ist weder Hausmeister noch in der Mensa tätig) kürzlich mit einem sinngemäßen “Hier ein paar Beispiele unserer Arbeit” zugesandt hat. Mit dem Projekt, weswegen der Mann eigentlich mit uns zusammenarbeiten will, hat das nicht wirklich viel zu tun, weswegen der einzige Grund dafür wohl gewesen sein dürfte, Eindruck zu schinden.

… und dann schickt uns der Mann ausgerechnet einen Bericht (über sechs Seiten gehend), in dem er wissenschaftlich präzise und gekonnt verklausuliert die folgenden Punkte nachweist:

  • je fester man eine Schraube anzieht, desto mehr hält sie das angeschraubte Teil fest.
  • Wenn man (z.B. durch eine andere Form des Schraubensitzes oder Änderung des Reibwerts) mehr Reibungsverluste produziert, reduziert sich die Vorspannkraft bei gleichem Anzugsmoment. Es gibt also auch bei Schrauben keine magische Vermehrung von Energie und Kraft, das Perpetuum Mobile muß weiter gesucht werden.
  • Reibung ist unabhängig von der Auflagefläche.

Bahnbrechende Erkenntnisse, wahrhaftig – für einen Sechstklässler. Höchstens. Wie zum Teufel hat der Mann es hinbekommen, daß sowas veröffentlicht wurde…?!?


Oh, Hass…

Da hab ich exakt die falschen 50% erwischt…:

In Angedenk der baldigen Reise (mal wieder) ins gelobte Land des Kopfsteinpflasters, der elektrischen Duschen und der Honks und Pffrrr-Pötts (nein, TM, das werde ich *nie* mehr vergessen ;-) ) dachte sich der Meister, man könne doch mal die VPN-Funktion der Fritzbox einem sinnvollen Nutzen zuführen, nachdem da ja doch so einige sperrangelweit offene und hundsmiserabel konfigurierte WLANs auf die Geräte warten.

Gesagt – getan – in meinem Wahn, dachte ich, das geht “mal eben schnell” an einem Abend.

Fing ja auch gut an: MyFritz (aus blanker Faulheit einem normalen DynDNS-Provider zum Bereitstellen einer festen Netzdresse für die kleine Kiste vorgezogen) ging auf Anhieb, desgleichen die VPN Einrichtung auf der Box und das Registrieren des Rechners mit dem angefressenen Apfel. Die Firewall (Little Snitch) hat auch ohne Mullen und Knullen ihren Job als VPN-Killswitch aufgenommen.

EiOS mochte das VPN ebenfalls gerne – nur mit dem Behalten hat es das System ja nicht so…: “Das kommt nicht aus Cupertino, das mach ich nicht länger als ich unbedingt muß – es sei denn, Du nötigst mich dazu!”… Nötigen sah in diesem Falle so aus, daß man ein XML-Konfigurationsskript schreiben und dem kleinen Backstein per Email schmackhaft machen muß. Kostete einen Abend, dann lief der Mist – um den Preis, daß man sich auf die Fritzbox-Blacklist als Werbeblocker beschränken muß, solange ich keinen eigenen DNS à la Pi-Hole aufsetzen will. Früher oder später aber kommt sowas aber auch mal dran, klingt jedenfalls höchst erstrebenswert.

Und dann kam Windoof dran…:

  • Versuch 1: Windows 10 hat ja einen eigenen VPN-Client. Nehmen wir den doch! Wäre elegant, sauber integriert, einfach zugänglich, und nach der betont einfachen Verbindung von MacOS… … … machen wir es kurz: das Ergebnis nach mehreren Stunden vergeblicher Verbindungsversuche und Netzrecherche – geht nicht. Das kleine Dreckprogramm hat alles, was man braucht – nur eine winzige Kleinigkeit, genauer die Option der Eingabe eines IPSec-Gruppennamens, haben die Idioten von Microsoft einfach nicht reinprogrammiert – und ignorieren das standhaft und konsequent seit Windows 2000. Und es gibt offensichtlich keine Möglichkeit, das zu umgehen.
  • Versuch 2: Nun gut, nutzen wir den von AVM so wärmstens empfohlenen Weg. Hierzu benötigt man – warum auch immer – zwei Programme: ein VPN-Konfigurationserstelltool, und den eigentichen VPN-Client.
    Der Sinn von ersterem ist mir ein Rätsel – man muß nämlich die gesamten Daten eingeben, die man auch in einen anderen VPN-Client eingeben muß. Nur verbindet einen dieses Stück Software nicht, dafür ist es sich zu schade. Stattdessen spuckt es zwei Konfigurationsdateien aus. Die eine muß man dann in de Fritzbox importieren, die einem dann zum Dank einen neuen VPN Benutzer anlegt (nicht daß man den bräuchte, schießlich hat man bei Erstellung des MyFritz-Zugangs schon einen angelegt…), die andere muß man in den eigentlichen VPN-Client laden, der dann für sich nichts anderes als “Konfiguration laden” und “Verbinden” beherrscht.
    Und der hat mir dann erstmal freudestrahlend mit einem nicht abgefangenen Treiberfehler des virtuellen Interfaces das System dreimal hintereinander abgeschossen (ja, auch Windows 10 kann Bluescreens) und nach einigen Neustarts dann eine Verbindung hergestellt, die zwar prima stand, aber nicht ein Bit an Daten durchließ – egal, was ich versuchte.
  • Versuch 3: Nach vollen drei Abenden Fehlersuche (Firewall, Windows, Fritzbox – vielleicht der Hotspot vom Eipad? Nee… Treiber? Nee… etc…)  hab ich nun den Schrott einfach runtergeworfen – und den einzigen frei erhältlichen VPN-Client draufgebügelt, den ich für Windows finden konnte – Shrewsoft. zuletzt aktualisiert 2013 – das hatte mich neben des… ähm… am besten mit den Worten “von Technikern für Techniker” zu umschreibenden Konfigurationsinterfaces erstmal abgeschreckt.Daten eingetragen, verbunden – läuft. Zehn Minuten.

Moral von der Geschichte: AVM kann Router bauen. Im Programmieren von Zusatzsoftware dagegen sind die Jungs einfach nur ***Scheiße***.

Warum einfach, wenns auch umständlich geht… ^^


No good vibrations – no more

Nachdem ich den kleinen GRR Neo erst gedämmt, dann die Elektronik ausgewechselt, dann die Lager und die Wellen getauscht habe, bin ich nun endlich darauf gekommen, die verdammten Motoren auszutauschen. Und nun ist das Teil endlich leise und vibriert nicht mehr.

Falsl jemand dasselbe vor hat: OMC Nema 14 Bipolar 1.8deg 18Ncm (25.5oz.in) 0.8A 5.74V 35x35x34mm für die Y-Achse, und – wer es sich zutraut – der OMC Nema 14 Hollow Shaft Stepper Motor Bipolar 18Ncm (25.5oz.in) 0.8A 35x35x34mm für die X-Achse, wobei man sich dafür aus einer 5mm-Achse eine 33mm lange Achsverlängerung schnitzen und in die Rückseite der Motorwelle einpressen muß, weil der Neo an der X-Achse einen Motor mit beidseitigem Abtrieb braucht, den man aber nirgendwo kriegt…

Läuft schneller, leiser und vor allem vibrationsfrei!


Alte Künste, neu entdeckt

 

Alte Künste, neu entdeckt

…endlich wieder normale Temperaturen…


Ordentlich was verfressen

Tierschützer, jetzt dürft Ihr gerne Zeter und Mordio schreien – ich für mein Teil habe mit großem Genuß und vollkommen skrupellos eine Dose von $Muttern in einige Male lecker Frühstück auf Weißbrot verwandelt:

Ordentlich was verfressen

(das Preisschild sind Quetzales, keine Euros – so dekadent ist der Meister dann doch nicht)


Münchner Dampferhimmel? Bloß nicht!!

Normalerweise nutze ich dieses Weblog ja nicht, um irgendeinem Internetshop ans Bein zu pissen. Bisher hatte ich auch – mit der Ausnahme meines Autoradios vor einigen Jahren – immer Glück.
Aber im Falle von “Grandmas-Dampferhimmel UG” mach ich mal eine Ausnahme. Wenn jemand hier drüberfällt, weil er bei https://www.muenchner-dampferhimmel.de/ einkaufen will – dann sei ihm hiermit gesagt:

Wenn Du die geringste Chance siehst, daß Du das zurückgeben willst, dann bestell woanders!

Warum?

Hier kurz und knapp die bisherige Odyssee eines Widerrufs wegen Falschlieferung (und ja – ich habe alle zugehörigen Dokumente aufgehoben und kann die Geschichte problemlos belegen):

  • 15.6.18 – der Meister bestellt bei besagtem Onlineshop einen Nachbau eines Origen Genesis V2 Mk2 (das Original gibts nicht mehr…). Gemäß Beschreibung mit Glastank, Edelstahlunterteil und (das ergibt sich aus dem “Mk2”) einem verbesserten Bauteil zur elektrichen Kontaktierung innendrin.
  • 21.6.18 – ein Paket kommt an. Inhalt: ein Nachbau eines Origen Genesis V2 mit Plastiktank, Aluunterteil und eben nicht der verbesserten Kontaktierung. Eine Mail geht an den Verkäufer raus (an beide im Shop angegebenen Emailadressen), was das soll und was er als Lösung anbietet.
  • 24.6.18 – keine Reaktion. Eine (förmlichere) Email geht an den Verkäufer mit ausgefülltem Widerrufsformular – auf eine Wandelung wegen Falschlieferung (für die mir auch die Rücksendekosten hätten erstattet werden können) verzichte ich. Der Versuch, den Widerruf an die auf der Website angegebene Telefaxnummer zu senden, scheitert. Kein Anschluß unter dieser Nummer.
  • 25.6.18 – oh, eine Antwort mit folgendem Text: “servus und hallo, wir haben sie kontaktiert, gruß Z…, dann einfach bitte zurückschicken”. Nun gut. komisch nur, daß ich seit langem nicht eine einzige verlorene Mail hatte… Ich frage per Email nach, an welche Adresse denn das Ding gesandt werden soll, weil die Absenderadresse und die im Widerrufsformular genannte nicht mit der in den Widerrufs-AGB übereinstimmt.
  • 26.6.18 – keine Reaktion, mal wieder. Ich sende das Paket an die Absenderadresse – da gehen schließlich auch unzustellbare Sendungen hin, also wird da einer sein…
  • 29.6.18 – das Paket kommt an und wird entgegengenommen.
  • Danach passiert erstmal – nix. Gut, er hat laut AGB zwei Wochen Zeit zur Rückbuchung, also geben wir ihm die.
  • 20.7.18 – Immer noch kein Geld. Eine Emailerinnerung – sicherheitshalber doppelt abgeschickt – mit Verweis auf die eigenen AGB geht an den Laden raus.
  • 25.7.18 – Schweigen im Walde. Ich stolpere über den Ebayaccount der Tröten und sende darüber eine Nachricht. Die sollten sie kriegen, schließlich bieten sie gerade Ware an…
  • 1.8.18 – immer noch nix. Letzter Anlauf – zufällig habe ich gerade diesen Kauf über Paypal gemacht. Also nutze ich doch mal deren Reklamationssystem, bevor ich einen Anwalt wegen einer Zahlungsaufforderung bemühe… mal sehen, was passiert.

“Vertrauenswürdig” oder “kundenorientiert” ist so ziemlich das Gegenteil dessen, was die hier treiben…

Ergänzung 2.8.18: Mir scheint, die Drohung einer Abstufung bei Paypal wirkt besser als ich dachte. Jedenfalls hat der Verkäufer reagiert. Keine Antwort, keine Erklärung und schon gar keine Bitte um Entschuldigung – aber das Geld hat er zurückgebucht.

Fazit nach sechs Wochen Hinterherrennerei: Sauladen! Nie wieder!


Offensichtlich…

… will Apple Leute wie meineneinen nicht mehr – jetzt haben sie ihre Richtlinien dahingehend geändert, daß jegliches systemweite Unterdrücken von Werbung nicht mehr zulässig ist. Das subtilere (“Uups, geht nicht mehr – sorry dafür…”)Abwürgen der Funktion mit iOS11 hat ihnen wohl nicht zuverlässig genug funktioniert.

Mal sehen, wann sie die Apps dann aus dem Store werfen. Die wenigsten dürften die ja wie ich lokal auf dem PC gesichert haben…

Tschö, Apple. Ich will meine Daten lokal, ich will ein werbefreies System, wo ich selber entscheiden kann, was draufkommt. Bisher hatte ich das (mit ein paar Tricks) bei Euch – jetzt seid Ihr offenbar endgültig anderer Meinung.

Das nächste Mobiltelefon wird ein ZX1 Compact mit LineageOS.


Alter…

da kommen Erinnerungen hoch! Lang, lang ists her… selbst die gehaßliebten Altersverifikationsfragen sind noch da… was hab ich damals -1989 und ohne Internet – über die geflucht. Leicht modernisiert sind sie aber, und sie kacken ebenso auf politische Korrektheit wie der Rest des Spiels. Sehr wohltuend.

Eine besonders hübsche:

“What is a well-known diet?” – Antwort (unter anderem): “The Hey-don’t-throw-your-Burka-away-yet diet”

Ich geh dann mal das Paßwort auf dem Klo suchen – auch wenn ich es eigentlich noch auswendig weiß, kann ich es mangels Textinterface vermutlich nicht mehr einfach eingeben, außerdem will ich die Klosprüche lesen :-)