Pech gehabt…

… meine neue Tastatur hätte ich mir mal besser vor dem Jahreswechsel gekauft, da hätte sie noch 50 Euronen (!) weniger gekostet. Scheiße!

Nun gut, jetzt ist eine Cherry MX 3.0 mit den braunen Schaltern bestellt – das erste mechanische Keyboard des Meisters seit damals, als ich noch meinen alten Klotz (irgendein fernöstlicher IBM-Nachbau mit “Buckling spring”-Schaltern) hatte… endlos laut und riesengroß, aber unzerstörbar. Stichwort “laut”: Uniqey-Dämpfer kommen in die neue gleich mit rein. Bombenidee, die die Typen hatten!

Die Cherry ist wohl eine der letzten ihrer Art, nachdem man die Dinger Anfang des Jahres durch ein neues, nicht so flaches Modell ersetzt hat, daher auch die üble Preissteigerung…

Bleibt zu hoffen, daß das Teil länger hält als dieser Apple-Umbau von Logickeyboard, den ich zur Zeit habe. Der ist zwar zwar hübsch und zierlich, aber ziemlich enttäuschend in Sachen Lebensdauer. Wenn man deutlich mehr als fünf Tasten überhaupt nicht mehr lesen kann, nutzt auch die massive Aluplatte nix, die das Matschfeeling doch erheblich reduziert.

Eigentlich hätte es ja rein optisch eine Nanoxia Ncore Retro werden müssen. Nur die kriegt man nicht leiser…

PS: Bevor jemand fragt: nein, der IBM-Clon flog seinerzeit ob der ersten Begeisterung über flache Keyboards auf den Müll. Rückblickend dämlich, aber man kann ja nicht alles aufheben…

Edit: Problem gelöst – der Verkäufer hat mir versehentlich ein Modell mit schwarzen statt braunen Schaltern geliefert, das mir zwar gefallen hat, bei dem aber völlig überteuert war. Retourniert – und für ein Drittel des Preises woanders gekauft :-)


Spontis

Da hat es doch tatsächlich mal wieder eine neue Seite in des Meisters Linksammlung geschafft – Spontis. Eine richtige kleine Community mit mehreren Autoren, und die einzige Seite, die ich kenne, die es hinbekommt, ihre Leser sogar zu angeregten Diskussionen in den Kommentaren bringt – ganz ohne Trolle.

Neu ist ein Gruft-Orakel. Der Meister ist demnach ein Ghoul, dem empfohlen wird, sich diesen Monat von Feuer fernzuhalten. Na, da soll ruhig einer ankommen. Dann wird das höchstherrschaftliche Maschinarium ausgepackt und eben schnell mittels Lötkolben, Taschenakkuschrauber, zwei Schokoladenalufolien, einer Flasche Shampoo und einer Portion Wahnsinn ein Tachyonenwirbelschaumlöscher gebaut!


1500 Dollar…

Wow. Da hat The Daily WTF ja was ganz besonders exquisites ausgegraben. Hochtechnologie par excellence :-)))

Das 1500-Dollar-Netzteil


Scheiß…Drecks…Mist… … WOORD!!!

Maann! Bis vier Uhr morgens hab ich gesucht!! Kann mir mal jemand erklären, warum Mikroweich Word folgendes tut?

  • Formatvorlage “Überschrift 1” benutzen
  • Seite mit Kopf- und Fußzeile versehen
  • Nun packe man zwei Überschriften und je etwas Text untereinander
  • Die zweite Überschrift verfrachte man mittels “Abschnittswechsel–> neue Seite” auf eine neue Seite, so daß die erste Überschrift auf Seite 1 und die zweite auf Seite 2 ist.
  • jetzt noch “Kopf- und Fußzeile für gerade und ungerade Seiten unterschiedlich” aktivieren

… und nun versucht das Dokument zu drucken. Wieviele Seiten kommen da raus?

Beim Meister sinds drei. Word beschließt nämlich offensichtlich eigenmächtig, daß das nun ein Buch sei und daher neue Kapitel immer auf einer ungeraden Seite zu beginnen hätten.

Und. das. kann. man. offenbar. nicht. abschalten – getreu der Devise: “MS Office kann fast alles, aber nix richtig”.

Grr!!!


Doch nicht pwned

Da schläft man selig den Schlaf des gerechten Nachtmenschen und findet frühmorgens um zwölf eine Nachricht vom Ich auf dem Handy, darin ein Bild von der eigenen Website mit einem “Sorry, Pech gehabt” drauf…

Die paar gähnenden Nervenzellen im Schädel denken sich: “Öha, da war doch ein Hacker am Werk?!” und schlagen Alarm. Adrenalinstoß, wach.

Also… wach im urtümlichen “Säbelzahntiger im Anmarsch”-Sinne. Bereit zum Weglaufen. Der Denkapparat ist noch nicht so ganz beisammen. Dies erklärt folgendes:

Der Meister hüpft aus dem Bett, erweckt seinen PC aus der Nachtruhe und beginnt, die Seite zu sichern – Seite offline nehmen, Datenbank sperren, Paßwörter ändern, zwei Kommentatoren Bescheid sagen, deren Emailadressen noch nicht im Zuge der regelmäßigen Datenbanksäuberung entsorgt wurden, im Verwaltungstool des Hosters nachgucken, Datenbank runterladen und mit dem Backup vergleichen, dabei über die grausame Struktur der WordPress-Datenbank zu fluchen (Serendipity war da echt besser), etc… und findet nix.

Also Pause, erstmal duschen, was essen, weitersuchen. Immer noch nix. Nun gut, gehen wir strukturiert vor und räumen endlich mal die Paßwörter auf, wo im Lauf der Zeit aus blanker Faulheit dasselbe Paßwort mehrfach genutzt wurde… Kaum ist das erledigt, wird man dann vom Rechner gepflückt: “Wir wollten doch zu XYZ fahren.”

Auf dem Weg wird weiter gegrübelt, und man stellt an irgendeiner roten Ampel fest, daß da ganz hinten ein Gedanke rumeiert und sich versucht bemerkbar zu machen…

Wieder zuhause sucht man dann die Datenbank durch – und findet den Satz “Sorry, Pech gehabt” als Fehlermeldung in der Zugangssperre, die man vor fünf Jahren mal als kleine Bremse für Russen, Koreaner, Chinesen und andere laut Zugriffslog seinerzeit als “experimentierfreudig” deklarierte Teile der Erdgeographie eingerichtet hat…

Aus unerfindlichen Gründen wurdest Du als Russe klassifiziert, mein Freund. Die Seite ist sauber.

So kann man auch nen Tag rumbringen – immerhin ist nun das Durcheinander bei meinen Paßwörtern beseitigt und ich habe ein nagelneues Backup gemacht :-)


Man muß ihr ja regelrecht dankbar sein

“Das Kabinett war vollzählig.” Nüchterne Worte von Frau Kramp-Karrenbauer in Richtung der Tröte, die sich nach eigenen Worten “ein solches Amt zutrauen” könnte, wie die Tagesschau berichtet.

Stellen wir uns mal vor, was der werte Herr Merz da getan hat. Erst verliert er vor Jahren gegen Merkel und verkrümelt sich schmollend in die Wirtschaft. Man hört und sieht nichts mehr von ihm. Und jetzt taucht der Mann wieder auf, denkt, er könne aus dem Stegreif Vorsitzender werden, fliegt dankenswerterweise damit auf die Fresse – und kommt dann auf den Gedanken: Ach, Minister wär doch auch was.

Was denkt der sich eigentlich?

Wenn in einer normalen Firma jemand kündigt, weil er eben nicht Chef geworden ist, sondern der verhaßte Kollege, dann fast zwanzig Jahre ins Land gehen läßt, wo er sich sowohl fachfremd beschäftigt als auch um die Belange der Firma einen feuchten Dreck schert, und dann mitbekommt, der Posten wird jetzt wieder frei – kommt der dann – falls er noch bei Trost ist, ernsthaft auf die Idee: “Ach, ich bewerb mich jetzt mal auf den Posten”? Nein, denn wenn er das täte, hätte er sich mindestens in den für die Firma wichtigen Belangen außerordentlich hervorgetan, am besten aber wäre er im Konzern geblieben und beides kombiniert.

Und falls er das doch tut und man ihm den Mittelfinger zeigt: dann sollte er seine Lehre gezogen haben und bei seinem neuen Tätigkeitsfeld bleiben.

Nun kommt der Mann aber direkt nach der erfolglosen Bewerbung wieder an: “Wenn schon nicht Vorstandsvorsitzender, dann wenigstens im Aufsichtsrat. Nein, drunter mach ichs nicht. Ach so, und den neuen Vorstandsvorsitzenden kann ich auch nicht leiden.” Schickt aber zur Sicherheit mal einen schon vorher einen minderbefähigten und daher schon früher an eine unkritische Position weggelobten Exkollegen vor, mit dem er gut kann (in unserem Falle die EU-Leuchte Oettinger…)

In einer Firma würde man so einen lächelnd vor die Tür setzen. Wer will jemanden, dem es erkennbar nur darum geht, sich mit irgendwelchen Federn zu schmücken – und sobald er die nicht kriegt, verpißt er sich?

Ich mag die CDU nicht besonders, aber es ist positiv zu sehen, daß da doch zumindest ein gewisses Grundmaß an Vernunft zu existieren scheint, wenn auch längst nicht bei jedem, sondern nur gerade so bei der Mehrheit. Hoffentlich sehen wir Herrn Merz nie wieder, auch wenn der der SPD vermutlich guttäte…


“Ka-Boom!!”

Juchhe. Heise erinnert daran, daß die Ampel 150 Jahre alt geworden ist – mit den Worten, daß die erste Ampel (in London) nach drei Wochen Betrieb von selbst in die Luft geflogen sei.

Ich finde, zu diesem runden Geburtstag könnten doch mal so 10% der Ampeln hier im Landkreis sich an die hehre Tat ihres Urahnen erinnern und ihr nach besten Kräften nacheifern. Oder?


iOS vs. Android

Kurz auf den Punkt gebracht:

iOS:

Benutzer: Ich will das Standardprogramm ändern!

iOS: Nö.

Benutzer: Na gut…

Benutzer: Ich will, daß Du nicht einfach [irgendwas] tust!

iOS: Interessiert mich nicht.

Benutzer: Ich will aber!

iOS: Nö. Der große Jobs wollte es nicht, also hast Du es gefälligst auch nicht zu wollen.

Benutzer: Na gut…

Android:

Benutzer: Ich will das Standardprogramm ändern!

Android: Na gut…

Benutzer: Toll!

Benutzer: Ich will, daß Du nicht einfach [irgendwas] tust!

Android: Och nöö…

Benutzer: Ich will aber!

Android: Na gut…

Benutzer: Toll!

Android: <Reboot> Mist! <Reboot> Jetzt <Reboot> hab <Reboot> ich <Reboot> Schluckauf! <Reboot>… <Reboot>… <Reboot>… … …

… Fazit: mit dem Handling von manchen Fehlern – zum Beispiel wenn der Anwender im Trust Center einfach Systemprozessen manche Sachen verbietet – hat es Android vorsichtig gesagt nicht so besonders. Aber man kriegt es dafür selber wieder hin – wenn man weiß, wie.


Dear Satan…

… es weichnachtet ja mal wieder gar sehr, daher hier eine wunderschöne kleine Weihnachtsgeschichte als Video, vorgelesen von Patrick Steward himself :-)

https://vimeo.com/246983302


Bootloader vom Sony Xperia XZ1 entsperren

Mittelfristig soll ja das Eifon abgeschossen werden, nachdem Apple sich gerade im Schweinsgalopp von meinen Kundenwünschen entfernt. Schade, aber nicht zu ändern.

Nun gut, ein Sony Xperia XZ1 (Typ G8441 – und darauf bezieht sich diese Anleitung auch) ist günstig geschossen – und es wird gleich beim Bootloader-Unlock spannend. Das las sich ja alles ganz einfach, aber beim Anwenden zeigt sich, daß die Anleitung von Sony leider eine mittlere Katastrophe ist. Leider muß das jeder nur einmal machen – daher finden sich irgendwie keine aktuellen Anleitungen dazu.

Vorwarnung:

  1. Ein einmal entsperrter Bootloader läßt sich laut Sony NICHT rückgangig machen.
  2. Bei meinem Gerät funktioniert die Kamera nach dem Entsperren wunderbar (Sony hat davor gewarnt, daß sie das nicht täte) – aber es hat sich komplett zurückgesetzt. Entweder ich hab nicht aufgepaßt oder das ist halt so… also falls eigene Daten auf dem Handy sind: Backup machen.

Hier nun für denjenigen, den es interessiert, der richtige und vollständige Weg: