iOS vs. Android

Kurz auf den Punkt gebracht:

iOS:

Benutzer: Ich will das Standardprogramm ändern!

iOS: Nö.

Benutzer: Na gut…

Benutzer: Ich will, daß Du nicht einfach [irgendwas] tust!

iOS: Interessiert mich nicht.

Benutzer: Ich will aber!

iOS: Nö. Der große Jobs wollte es nicht, also hast Du es gefälligst auch nicht zu wollen.

Benutzer: Na gut…

Android:

Benutzer: Ich will das Standardprogramm ändern!

Android: Na gut…

Benutzer: Toll!

Benutzer: Ich will, daß Du nicht einfach [irgendwas] tust!

Android: Och nöö…

Benutzer: Ich will aber!

Android: Na gut…

Benutzer: Toll!

Android: <Reboot> Mist! <Reboot> Jetzt <Reboot> hab <Reboot> ich <Reboot> Schluckauf! <Reboot>… <Reboot>… <Reboot>… … …

… Fazit: mit dem Handling von manchen Fehlern – zum Beispiel wenn der Anwender im Trust Center einfach Systemprozessen manche Sachen verbietet – hat es Android vorsichtig gesagt nicht so besonders. Aber man kriegt es dafür selber wieder hin – wenn man weiß, wie.


Dear Satan…

… es weichnachtet ja mal wieder gar sehr, daher hier eine wunderschöne kleine Weihnachtsgeschichte als Video, vorgelesen von Patrick Steward himself :-)

https://vimeo.com/246983302


Bootloader vom Sony Xperia XZ1 entsperren

Mittelfristig soll ja das Eifon abgeschossen werden, nachdem Apple sich gerade im Schweinsgalopp von meinen Kundenwünschen entfernt. Schade, aber nicht zu ändern.

Nun gut, ein Sony Xperia XZ1 (Typ G8441 – und darauf bezieht sich diese Anleitung auch) ist günstig geschossen – und es wird gleich beim Bootloader-Unlock spannend. Das las sich ja alles ganz einfach, aber beim Anwenden zeigt sich, daß die Anleitung von Sony leider eine mittlere Katastrophe ist. Leider muß das jeder nur einmal machen – daher finden sich irgendwie keine aktuellen Anleitungen dazu.

Vorwarnung:

  1. Ein einmal entsperrter Bootloader läßt sich laut Sony NICHT rückgangig machen.
  2. Bei meinem Gerät funktioniert die Kamera nach dem Entsperren wunderbar (Sony hat davor gewarnt, daß sie das nicht täte) – aber es hat sich komplett zurückgesetzt. Entweder ich hab nicht aufgepaßt oder das ist halt so… also falls eigene Daten auf dem Handy sind: Backup machen.

Hier nun für denjenigen, den es interessiert, der richtige und vollständige Weg:


Neuer Winter, neuer Rotz…

… also hockt der Meister zuhause und versucht dem ungezügelten, dem Riechorgane entquellenden Bache durch massenhafte Anwendung quadratischer Weichpapierabschnitte (auch Tempo genannt) Herr zu werden. Vergebens, versteht sich.

Da muß man sich also nicht wundern, wenn man auf dumme Gedanken kommt – wie beispielsweise endlich mal die Rohdaten der propellergetriebenen Kamera vom letzten Aufenthalt im Lande der Azteken in den unvorsichtigerweise der Schwester versprochenen Film zu verwandeln. Und bei dieser Gelegenheit auch mal zu gucken, ob man nicht mal ein einerseits etwas fortschrittlicheres, andererseits aber auch dauerhaft ohne… ähm… Spagate… nutzbares Schnittprogramm finden könnte.

Gesagt, gesucht: es gibt mittlerweile tatsächlich für den persönlichen Gebrauch freie und auch benutzbare Software jenseits des “Paint” für den Videoschnitt aka “Windows Movie Maker”.

Am interessantesten schien mir “Shotcut” oder “Lightworks” zu sein. Erstes Open Source, letzteres eine für den Privatgebrauch – und solange man mit 720p-Auflösung hinkommt – kostenlose Profi-Lösung, die sich damit rühmt, unter anderem auch bei Pulp Fiction eingesetzt worden zu sein.

Lightworks ist – das liest man schnell – mächtig, sei aber dann und wann vorsichtig ausgedrückt nicht besonders intuitiv in der Bedienung; man sieht dem Programm an, daß es ein Eigengewächs mit jahrzehntealter, noch auf den analogen Schnitt zurückgehender Basis ist. Damals gab es noch keine Libraries, auf die Programmierer zurückgreifen konnten und die einem dann fertige Funktionen, Fensterrahmen, GUI-Bedienelemente etc. zur Verfügung gestellt haben. Das mußte man sich alles selber ausdenken und machen, was dann auch die für heutige Windows-Geschädigte “unkonforme” Bedienlogik erklärt.

Also fangen wir doch mal mit dem scheinbar deutlich frischeren Shotcut an… knapp 300MB heruntergeladen, entpackt, gestartet – typisch Open Source kann man einen Installer nehmen, muß es aber nicht. Ebenso typisch ist das Teil aber nicht komplett – will man z.B. den Sound bearbeiten, muß man zusätzlich erst noch Audacity installieren… darauf verzichte ich erstmal.

Es folgt die Probe aufs Exempel: knapp 15 Minuten Drohnenvideo in einem 3GB-MP4-File sollen ins neue Projekt geladen werden. Klick-klick… und Shotcut schreit, daß das ja ein Video mit variabler Bitrate sei. Ganz böse, da muß konvertiert werden, bevor irgendwas anderes getan werden kann.

Nach einigen Minuten Zuguckens stelle ich fest, daß die dafür angezeigten knapp eindreiviertel Stunden wohl ernst gemeint sind.

Nun denn, dann lassen wir ihn im Hintergrund rödeln, und gucken mal die Alternative an – Lightworks ist grob ein Viertel so groß, nervt bei der Installation erstmal mit einer Registrierung, startet dann aber problemlos, und die Datei ist auch binnen Sekunden per Drag&Drop im Projekt.

Shotcut sagt: “Task läuft – noch 1h 28min”.


Gülden

Mann, ist Vergolden einfach!!

Gülden

… und plötzlich zickt die Temperaturmessung nicht mehr rum :-)

Als nächstes wird ausprobiert, ob ich den Rest mit Ruthenium dunkel bekomme.


Impressionen von Heimflug…

… tatsächlich fast fünf Stunden lang durchgeschlafen – die drei Baileys haben Wunder gewirkt :-) …

… England das erste Mal komplett wolken- und nebenfrei…

… und nach der ausgesprochenen Motze bei Copa auf dem Hinflug gabs diesmal bei KLM eine echte Stewardess alter Schule, die sich wahrlich rührend gekümmert hat. Danke!!

Impressionen von Heimflug...

Im Landeanflug auf Amsterdam…


Wenn Muttern einen Computer kauft…

“Da, der ist blau, den will ich!”

Aber der ist ziemlich teuer und für das Geld nicht besonders gut… da, der kann dasselbe und kostet 200€ weniger.”

“Egal. Ich will den blauen!”


Tourette-Hund

Gibt es sowas eigentlich?

Des Meisters unmittelbare Altvordere weiblicher Art hat jedenfalls mal wieder offensichtlich ein ganz besonderes Viech gefunden. Man sieht ihm die Straßenköterabstammung zwar nicht an, aber entweder ist es mit der Intelligenz nicht weit her oder er leidet am Tourette-Syndrom – Diagnose “Chronischer Bellzwang”. Nach über einer Woche durchgehender Anwesenheit unsererseits ist das Tier immer noch jedesmal entsetzt, daß da aus dem Gästezimmer Geräusche und – oh Gott – dann und wann sogar Menschen kommen, die Treppe hochsteigen, heruntergehen, etc…

So beim Schreiben fällt mir auf, daß die Indizien allerdings eher auf “schlicht und einfach dumm wie Bohnenstroh” als auf andere Ursachen hindeuten.

Selbst Chihuahuas kläffen erheblich weniger und sind weniger schwer von Begriff (und außerdem binnen eines Jahres stubenrein) – und das mag echt was heißen!

Irgendwann muß halt mal was auf der Strecke bleiben, wenn seit ungezählten Generationen die Großmutter die Tante ist und der ältere Bruder auch den Stand des Neffen und des Vaters innehat…

Tourette-Hund


Ein interessanter Text…

… mit einer durchaus schlüssigen Sichtweise auf das Erstarken von AfD und Co. bei T-Online.

Thesen des Autors:

  1. Rechtswähler sind nicht sozial abgehängt, im Gegenteil ist die Politik rechter Parteien eher auf den Abbau des Sozialstaats ausgerichtet
  2. Rechtswähler sind nicht per se rechtsradikal oder auch nur von rechter Gesinnung
  3. Rechtswähler sind auch nicht von Staat und Justiz enttäuscht oder haben das Vertrauen in den Staat verloren.
  4. Ebensowenig greife man zu kurz, wenn man die Flüchtlingsgeschichte 2015 als Ursache für das Erstarken rechter Parteien betrachte.
  5. Der vermeintliche “Rechtsruck” existiert also nicht in der vermuteten Form, es muß andere Ursachen geben.

Sein Fazit (durchaus schlüssig untermauert): Die Ursache für das globale Erstarken rechter Parteien liegt vielmehr in einer Konkurrenz zwischen “alten” Wertwelten (von ihm “Normalitäre” genannt) und “neuen” Wertwelten (Pluralitäre”).

Oder einfacher ausgedrückt werden die rechten Parteien von Leuten gewählt, die folgendes ablehnen:

  • gewaltsame als “von oben herab” wahrgenommene Bekehrungsversuche (man erinnere sich an den “Veggie Day” der Grünen vor einigen Jahren; das Rauchverbot zählt für mich ebenso dazu)
  • Vergewaltigung der Sprache durch Erzwingung weiblicher Benennungen: “Minister-Innen, Taxifahrer-Innen, …” (Interessanterweise hört der entsprechende Bekehrungseifer bei negativen Begriffen sehr schnell auf – von “Vollidiot-Innen” oder “Einbrecher-Innen” habe ich bisher noch nie gehört oder gelesen…)
  • alles, was unter “Political Correctness” in Extremform fällt, inklusive der Ächtung von Zigeunerschnitzeln, Negerküssen und der versuchten Nötigung zur Umbenennung von Gasthäusern mit den entsprechenden Verfechtern nicht genehmen Namen. (Bis heute ist zumindest mir dabei keine Studie bekannt, die auch nur entfernt ein nachhaltig gesteigertes Interesse der davon eigentlich betroffenen Personengruppen an derlei Namensänderungen zutage gefördert hätte – schließlich hat der Name nix damit zu tun, wie man den Menschen behandelt).

Kurz: Verfechter von “Political Correctness” und “gender-neutraler” Sprache gefährden unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung.

Wenn das wirklich so ist und wegen dieses Schwachsinns Menschen in die Arme der Rechten getrieben werden, dann bitte, bitte, gründe einer eine Partei, die einfach “normale” Positionen à la SPD und CDU vertritt – und ansonsten exakt die oben genannten Punkte rundweg ablehnt! Solange die restlichen Positionen passen, wäre denen meine Stimme sicher, soviel sei klar.

Wieso zum Teufel kommt keinem in den Sinn, daß man auch gegen Diskriminierung von Frauen, Zigeunern, Negern (und allem anderen) sein kann, ohne deswegen die Welt mit Sprach-, Denk- und Handlingsverboten überziehen zu wollen??!


MacGuiver für Anfänger

Wir haben: einen Ventilator, der sich vor lauter Unwucht selber vom Tisch vibriert.

Wir verwenden zum Auswuchten:

  • einen Wäscheständer
  • einen alten Fineliner
  • ein Chinesisches “Schweizer” Messer

Ziel erreicht – Miefquirl läuft ruhig :-)