Stell Dir vor…

… Du gehst zur Bank und willst einen Kredit – und der wird Dir mit folgenden Worten verweigert:

“Tut mir leid, aber Sie sind ein nicht ausreichend vertrauenswürdiger Bürger. Davon, daß Sie ständig bei Rot über die Ampel gehen und damit Ihr Kreditausfallrisiko steigt, rede ich noch nicht mal. Aber sehen Sie, Sie haben im letzten Jahr zweimal ein Taxi gerufen – ohne dann zu erscheinen. Außerdem haben Sie allein im letzten Monat sechzig Stunden Counterstrike online gespielt, dabei mehrere Hundert Mal aufs übelste geflucht, und Ihr Alexa-Lautsprecher hat gemeldet, daß Sie sich ständig mit Ihrer Frau streiten und sich über Ihren Arbeitgeber beschweren. Das ist doch keine Basis für ein langfristig gesichertes Lohn- und Familienverhältnis.”

Schwarzmalerei? Geht nicht?

Irrtum. China probiert sowas gerade in großem Maßstab aus, mit dem erklärten Ziel, das landesweit für jeden Bürger einzuführen. Und uns schützt nur ein etwas größerer Respekt vor der Privatsphäre und der deutsche Datenschutz vor den Innenpolitikern wie erst vor einiger Zeit Herrn Friedrich, die von einem “Supergrundrecht Sicherheit” schwafeln und beim Gedanken an solche allübergreifenden Scoring-Datenbanken feuchte Träume bekommen.

Und jetzt sag nochmal einer, Datenschutz wäre sinnlos. Sonst hieße es auch hier “Sicherheit, Sicherheit über alles – über alles in der Welt…”


Auf der Suche nach Nutella-Ersatz

Nachdem Ferrero ja vor einer Weile stillschweigend Nutella versaut hat, forsche ich nebenher nach einer genießbaren Alternative – noch habe ich eine alte Packung im Kühlschrank als Referenz.

Alles fertige Zeugs ist mehr oder weniger deutlich anders; ausgerechnet Aldi-Nutoka ist geschmacklich noch am dichtesten an Nutella dran, aber immer noch unbefriedigend.

Bisher am besten abgeschnitten hat eine Mischung aus 50% Nusspli und 50% Caotina Kakaocreme (beides in der Mikrowelle leicht anwärmen, zusammenkippen und einige Minuten durchrühren). Der Geschmack paßt fast, aber noch ist das Ergebnis etwas süß.

Mal sehen, was sich noch findet… bei Gelegenheit wird auch mal die alte Moulinette gequält und dieses recht vielversprechende Rezept nachgemacht: https://www.youtube.com/watch?v=81Gyy9QdduU


Stündchen vor, Stündchen zurück – oder nicht?

Die EU hat einen Fragebogen zur Abschaffung der Sommerzeit online gestellt: https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/2018-summertime-arrangements

… und der Server davon ist seit dem Online-Gehen gestern völlig überlastet, offenbar ist bei dieser Geschichte die Bürgerbeteiligung deutlich höher als erwartet.

Kling gut. Nur warum passiert sowas nicht auch bei anderen wichtigen Themen…?


Japp, wir sind in Deutschland

So staunet und leset andächtig die wahre Dichtkunst der Zulassungsbehörden – aus einem Infozettel, der den Ersatzcoils für meine Elitar beilag…:

Informationen zu den technischen Normen für den Nachfüllmechanismus

Der Mechanismus für das Nachfüllen der elektronischen Zigaretten ist so konstruiert, daß er die Verwendung eines Nachfüllbehälters bedingt, der über einen sicher befestigten Ausgießer von mindestens 9 mm Länge verfügt, welcher dünner ist als die Öffnung des Tanks der elektronischen Zigarette, für die er verwendet wird, und bequem dort hineinpaßt, und der über einen Durchflußbegrenzungsmechanismus verfügt, welcher in senkrechter Stellung und bei ausschließlich atmosphärischem Druck bei 20° C ±5° C höchstens 20 Tropfen Nachfüllflüssigkeit pro Minute abgibt.

Der Nachfüllbehälter ist so konstruiert, daß er über einen mindestens 9 mm langen Ausgießer verfügt, welcher einen Durchmesser von 3 mm hat. Er ist geeignet für das Befüllen von elektronischen Zigaretten mit einer Mindestöffnung von 3 mm. Er verfügt über einen Durchflußbegrenzungsmechanismus, welcher in senkrechter Stellung und bei ausschließlich atmosphärischem Druck bei 20° C ±5° C höchstens 20 Tropfen Nachfüllflüssigkeit pro Minute abgibt.

Gepaart ist das dann mit einem Hinweispiktogramm, daß man in die beiden – durchgehend grob 4x12mm großen – Einfüllöffnungen doch bitte nur Spritzflaschen mit einer Spitze von exakt 3mm Durchmesser und mindestens 9mm Länge stecken möchte…

 


Guatemala – Fuego

Oha. Der Vulkan (fast, gute 15km sind es) vor der Haustür meiner Schwester hat mal so richtig losgelegt: eine Ortschaft ist weg, zur Zeit 33 Tote, und der Ascheregen reichte bis ins 70km entfernte Guatemala City.

Für mehr Informationen: bei Youtube hat einer Videos vom Ausbruch selber zusammengeschnitten, die Tagesschau hat einen Nachrichtenbeitrag, und so sah es in Antigua aus.

Bevor einer nachfragt – allen mit dem Meister verwandten Personen geht es gut, und abgesehen davon, daß Haus und Hof mit Steinen und viel Vulkanasche beworfen wurden, ist auch alles heile geblieben.

Falls jemand spenden will: unter https://www.gofundme.com/support-for-volcano-victims hat Hannah eine Spendenseite. Das Geld wird direkt zur Soforthilfe in der vom Ausbruch schwer betroffenen Ortschaft Alotenango am Fuß des Fuego eingesetzt. Auf dieser Seite hat Hannah auch einige kurze Reports und Bilder veröffentlicht, ebenso wie unter https://www.youcaring.com/asociacionmanosabiertas-1159181.

Edit: Spendenseite aktualisiert


Jetzt wird der MeToo-Kram endgültig lächerlich

Vorab: Vergewaltigung oder sexuelle Belästigung/Nötigung geht gar nicht, keine Frage.

Aber mal ganz ernsthaft: das, was laut Tagesschau Morgan Freeman von der Reporterin Chloe Melas vorgeworfen bekommt, sorgt ausschließlich dafür, daß ich hier vor dem Bildschirm hocke und mir mit dem Zeigefinger an die Stirn tippe. Der arme Mann wird hier an den Pranger gestellt, weil er folgendes von sich gegeben haben soll – ich zitiere die Aussage der werten Dame:

“Junge, ich wünschte, ich wäre da, hat er gesagt, während er mich von oben bis unten angesehen hat. Ich war damals im sechsten Monat schwanger.”

Oh Gott, er hat sie angesehen, und das auch noch von oben bis unten. Und dann hat er sie auch noch für ihr Aussehen gelobt.

Wenn das als “sexistisch” gilt, bin ich (und vermutlich 95% aller Menschen auf dieser Welt) auch ein Sexist. Tut mir leid, Frau Melas – wenn Sie das als in irgendeiner Weise verwerflich betrachten, dann haben Sie in meinen Augen nichts anderes als ganz gehörig einen an der Klatsche.

Andererseits… haben das nicht eh 50% der Amis? Sonst hätten die ja nicht den Präsidenten, den sie derzeit haben…

So oder so – #MeToo kann man offensichtlich nicht (mehr) ernst nehmen.


Klunk!

Ein denkwürdiges Zitat vom Ich, an ein einem lauen Abend in der Stadt, es ging um die Centrex…:

“… eines fernen Tages wird hier nur noch grauer Staub sein – und mittendrin: eine Bohrmaschine. Und irgendwann werden hier seltsame Aliens in einem kleinen Plastikraumschiff herkommen, landen, und die Maschine aus Metall angucken. Und sie werden den Schalter aus Metall betätigen und feststellen: ‘Hey, der macht ‘Klunk!’… das fühlt sich gut an!’

Und dann werden sie zurückgehen zu ihrem kleinen Plastikraumschiff und da auf den kleinen Plastiktüröffner drücken, und der wird “niäck-niäck” machen. Und sie werden feststellen: ‘Das ist Scheiße, das müssen wir ändern!’

Und wenn sie fertig sind, werden alle Schalter in ihrem Raumschiff ‘Klunk!’ machen.

… und dann werden sie nur noch zwei Meter hoch fliegen können, weil der Antrieb ihres kleinen Plastikraumschiffs halt nur für Plastik ausgelegt ist.”

Na, zum “Klunk” reicht die Masse nicht ganz – die Schalter bewegen sich eingebaut irgendwo zwischen “Klank” und “Klonk”. Aber sie ist fertig – und sie rennt genau wie gewünscht :-)

Klunk!

Klunk!


Herr Doktor, es geht dem Ende entgegen

Jetzt muß man sie eigentlich nur noch fertig zusammenbauen. Der Meister stellt vor – das Bohrmaschinenpuzzle. Centrex in Teilen:

Herr Doktor, es geht dem Ende entgegen

Kurz nochmal zusammengefaßt: alles zerlegt, jedes einzelne Teil gereinigt und wo nötig neu geschmiert, neuer Motor mit Frequenzumrichter für 230V-Betrieb, neue Lager rundum, neue Riemenscheiben, neuer Lack, neue Glasscheibe für die Lampe (die Osram-“Made in West-Germany”-Glühlampe bleibt drin, so lange sie ihren Job macht), neue Verkabelung und passend umgebaute Schalter.

Jetzt fehlt nur noch der Tisch, auf den sie dann drauf kommt – der soll nächste Woche hier eintrudeln.

Bis dahin beseitige ich noch den Schmodder aus dem Bohrfutter, nachdem das Biest sich nun endlich hat öffnen lassen.

Herr Doktor, es geht dem Ende entgegen


Räbäh -.-

Was bitte soll der Mist, Garmin?!

“Aus strategischen Gründen” wird Navigon also plattgemacht. “Lohnt sich nicht mehr” oder ähnliches hätte ich ja noch verstanden, schließlich gibt sich ein guter Anteil der Leute entweder mit der Smartfon-Standardkacke zufrieden oder läßt sich ein fest eingebautes Gerät beim Autokauf aufschwätzen. Aber so ein diffuses Gewäsch riecht mir doch eher nach der Beseitigung eines ungeliebten Konkurrenten im Markt…

Damit verschwindet die meiner Meinung nach immer noch beste Navigationssoftware endgültig vom Markt, die mich seit gut 15 Jahren brav lotst…

Die Frage ist: was tun? Buddel ich mich mal wieder durch Netz und Appstore, auf der Suche nach einer Alternative mit einer Sprachführung, die den Namen verdient? Waze gehört nicht dazu, Apple Maps und Google schon gleich dreimal nicht. Staus erkennen können die, aber navigieren…

Oder gehe ich zähneknirschend zurück zu den Wurzeln und kauf mir ein altes gebrauchtes Navigon-Standalone-Gerät mit aktuellen Karten und Updatevertrag bis zum bitteren Ende 2020, weil man auf dem Eifon die Karten nicht sichern und zurückspielen kann?


Traditionell.

Kleine Überraschungen bei der alten Bohrmaschine… Na, wer siehts? Woraus ist diese Dichtung gemacht?

Traditionell.