Oh, Ihr Programmierer da draußen…

… kann nicht mal irgendwer eine neue Version von wFortune machen? Das Programm ist mittlerweile 22 Jahre alt und, ähm… etwas zäh unter Windows 10 zum Laufen zu kriegen.

Aber es ist tatsächlich immer noch die beste Umsetzung der Linux-Fortunes – winzig klein, einfach nur ein Button mit nix drumherum, auf dem das Fortune steht. Egal, wo man draufklickt, es gibt entweder ein zweites Fortune (Rechtsklick) oder das Programm schließt sich einfach (Linksklick). Die Größe paßt sich jedesmal automatisch dem Text an.

Oh, Ihr Programmierer da draußen...

Bei allen anderen derartigen Progrämmchen hatte man viel nutzlosen Fensterrahmen und muß(te) dann wahlweise den “Neues Fortune”- oder den “Schließen”-Knopf anvisieren und klicken. Einige besonders tolle Programme haben nicht mal die Fenstergröße an die Textlänge angepaßt, so daß man auch noch reinklicken und scrollen mußte…

Ich weiß, sich beim Computerstart einen dummen Spruch aus einer Textdatei heraus anzeigen zu lassen, ist offenbar etwas aus der Zeit gefallen. Aber ich will es haben, und nach einmal mit dem Process Explorer herumpopeln habe ich auch die fehlenden DLLs (zweimal Visual Basic 5, einmal eine vom Programm selbst) gefunden und manuell ergänzt. Die Installationsroutine hat ja schon unter Windows 7 nicht mehr funktioniert…


Brummnuppel adé

Sehr schön.

Nach einigem Hin- und Herüberlegen steht hier nun ein Streacom DB4, wo gerade ein neuer Computer hineingewachsen ist. Ohne körperschallabsorbierende Bitumenmatten, ohne ungezählte Lüfter mit schalloptimierten Propellern und nur 0,1 Sone, ohne vibrationsentkoppelnde Silikonnuppel, ohne hineingequetschte Towerkühler mit noch mehr leisen Lüftern, die in der Summe dann doch wieder rauschen, regelmäßig von Staub befreit werden wollen, und so weiter…

Genauer gesagt: ohne einen einzigen Lüfter. Und ohne irgendwas sonst, was sich bewegt und damit Radau macht. Vom Bios-Piep beim Booten abgesehen tut der Würfel einfach nichts, außer Elektronen durch die Gegend zu jagen. Was nebenbei sowohl der Ryzen 2600 als auch die Geforce GTX 1650 in einer auch zum gelegentlichen Zocken vollkommen ausreichenden Geschwindigkeit machen.

Es hat ziemlich genau sechsundzwanzig Jahre gedauert, um diesen Zustand wieder zu erreichen, seitdem der Meister seinem bis dato von gelegentlichem Geratter des Diskettenlaufwerks abgesehen lautlosen Atari ST eine Heulboje namens “Megafile 30” zur Seite gestellt hat.

Details gefällig? Bitte sehr:


Seltsam…

… Momentan jedenfalls bei wirklich jeder Bestellung des Meisters im Netz der Wurm drin. Ich zähle einfach mal das auf, was in den letzten sechs Wochen hier bestellt wurde:

  • Zaun bestellt: Lieferung kommt unvollständig an, Nachlieferung der fehlenden Teile dauert fünf Wochen.
  • Teile für den Sonnenschirm bestellt: teilweise Falschlieferung, Nachlieferung dauert eine Woche.
  • Gehäuse für den neuen Computer bestellt: da ist mal nix passiert.
  • Innenleben für den neuen Computer bestellt: Speicher defekt geliefert. Zurückgeschickt und…
  • anderen Speicher für den neuen Computer bestellt: Paket wird irrtümlich statt des reklamierten Speichers (der aus Versehen ausgetauscht statt erstattet wurde) vom Händler zurückgerufen. Ich warte noch auf die Ersatzlieferung.
  • mal ein passendes Netzkabel und einen kleinen Tisch für den Rechner bestellt: zur Abwechslung problemlos.
  • Filament für den 3D-Drucker: ebenfalls problemlos.
  • Nochmal neuer PC: Kühlkörper für die Passivkühlung vom Chipsatz bestellt: Lieferung unvollständig.
  • Und dann waren da noch die beiden Hüllen für unsere Sonnenschirme: Lieferung unvollständig.

Es steht also sechs zu drei für “schiefgelaufen”. Wenn man mal einrechnet, daß der Meister in den letzten zehn Jahren zusammengenommen nicht so viele Probleme bei Bestellungen hatte, ist diese Häufung schon… irritierend.

Isses jetzt – 22 Jahre zu spät – soweit und die Caponier machen die ganzen Versandhandelsleute doof?


Ab in den Müll

ICE 5 Wärmeleitpaste ist ein ausgesprochener Rotz. Keine Ahnung, was für einen Schleifscheibenstaub die da reingerührt haben, aber der Kram ist grobkörnig und kratzt regelrechte Riefen in Alu und Kupfer.

Nur um das mal festzuhalten. Also saubermachen und mit Arctic MX-4 nochmal von vorn…


Kurz vorm Klo in die Hose… (Update)

Eigentlich ist das “The First” von Monsterlabo das perfekte Gehäuse für einen echt lautlosen Computer. Frißt dicke Grafikkarten, der Ryzen 2600 ist eh kein Problem – und das alles vollständig passiv gekühlt. Der etwas fusslige Zusammenbau ist aus des Meisters Sicht auch kein Hindernis – man muß sich halt (wie auch beim Streacom DB4, das aber deutlich beschränkter in seinen Kühlfähigkeiten ist) trauen, seine Grafikkarte von ihrem Lüfter und Kühlkörper zu befreien.

Nur ganz am Ende hat der Designer tief und fest geschlafen: die Anschlußplatte vom Mainboard und der Grafikkarte ist nicht zugänglich, daher hat er ein separates Backplate eingebaut, an das man nach Bedarf Stecker mit kurzen Kabeln als Verlängerung montieren kann.

Und zwar fünf Stück.

Mal zusammengezählt, was so an einem PC hängt:

  • 1-2 Monitore
  • mindestens ein Klinkenstecker für die Lautsprecher, gern auch mal drei bei Surround
  • ein Netzwerkkabel oder eine WLAN-Antenne
  • zwei USB-Kabel (oder für die harten Fälle auch noch PS/2) für Maus und Tastatur
  • und dann… sagen wir mal ein bis zwei USB-Geräte, vielleicht eine externe Platte am USB 3.1 und ein Kartenleser. Eventuell auch mehr – selbst ITX Mainboards haben ja sechs USB-Ports hinten.

In der Summe so sechs bis zehn oder mehr Stecker.

Scheiße!

Update: Eine Info vom Hersteller macht die Sache klarer – der Vorteil solcher kleinen Bastelbuden, man schreibt eine Email und der Konstrukteur antwortet höchstselbst. Das Backpanel ist 3D-gedruckt und der Hersteller hat die Daten auf Thingiverse bereitgestellt. Prima, das kann ich zuhause.

So weit, so gut – jetzt muß sich der Meister nur entscheiden, ob das hübschere Gehäuse gewinnt oder das mit der leistungsfähigeren Kühlung… die Qual der Wahl…


To Linux or not to Linux…?

Hm. Jetzt wollte der Meister doch – angeregt durch einen Bericht in der c’t – nach langen Jahren mal wieder ein Linux auf dem Desktop ausprobieren. Windows läuft und wird dank Firewall recht erfolgreich von Blödsinn abgehalten, aber es nervt einfach, daß man immer wieder Gedanken an Heimtelefonierheimsuchungen verschwenden muß. Und angeblich sollen Wine und Co ja mittlerweile ganz toll sein…

Nur was tut man, wenn man man das zum Ausprobieren und für die Installation notwendige Livesystem einfach nicht gebootet kriegt? Egal, ob von USB oder DVD, weder Linux Mint noch Elementary haben ganz offensichtlich Lust auf das brave alte P7P55D und schießen sich scheinbar jedesmal selbst ab:

  • beim Boot von CD ist die letzte Nachricht die Meldung, daß ein CD-Brenner gefunden wurde
  • beim Boot von USB findet das System als letztes den USB-Port, an dem es dransteckt

Keine Fehlermeldung, kein Hinweis, kein garnix. Bleibt einfach stehen, da kommt doch gleich Freude auf. Blindlings anhand der Hilfe auf der Website ausprobierte Flags wie “nomodeset”, “noacpi”, “noapic” und “irqpoll” bringen ebenso nix. Aus dem Stegreif war auch in den Bios-Einstellungen nix sinnvolles zu finden.

Mal sehen, ob Manjaro oder Debian eher was hinkriegen, was man zumindest als “bootfähig” bezeichnen könnte…

Edit: nein, und nein. Debian bleibt mal nach dem Erkennen der eingebauten Platte stehen, mal nach dem CDROM, mal irgendwo anders.

Fazit: Linux kann meine Kiste einfach nicht leiden, scheints. Was dabei irritiert, ist der kommentarlose und wenigstens bei Debian scheinbar zufällige Hänger. Irgendwo will das System mehr von der Hardware als Windoof – und wenns der Strom vom Netzteil ist…


Oh, bitte mehr

Natürlich gibt es auch eine Petition gegen die von militanten Feministen vorangetriebene Vergewaltigung der Sprache durch verneutralte Wortschöpfungen, großgeschriebene “I”s mitten im Wort oder Sternchen mit reiner Nutzung der weiblichen Form, und dank Deutschlandfunk habe ich sie gefunden:

https://vds-ev.de/gegenwartsdeutsch/gendersprache/gendersprache-unterschriften/schluss-mit-dem-gender-unfug

Sollten derlei Wortmurkeleien hier jemals aus des Meisters Feder ernstgemeint auftauchen, bitte ich um Notschlachtung. Mein Duden von 1991 (der letzte, von der Rechtschreibreformreformreformreform…etc unbeschädigte) ist mir heilig.

Bis dahin gilt aber: Selten habe ich eine Petition schneller unterschrieben als diese. Die brauchen noch viel mehr Unterschriften!


Och, Sony…

Es ist ja gar nicht mehr so einfach, ein vernünftiges Autoradio zu finden, dank der herstellerseitigen Vernagelung der Autos – der DIN-Schacht ist nur mühevoll freizulegen oder gar nicht mehr vorhanden.

Einst gute Namen wie Blaupunkt oder Clarion gibt es entweder nicht mehr oder sie haben nichts mehr mit dem Originalhersteller zu tun, stattdessen findet man mehr oder weniger ominöse Hersteller wie Zenec oder Xzent, die zwar dann und wann hoch gelobt werden, wenn man den Onlinebewertungen glauben darf, die ich aber lieber erst mal anfassen würde, bevor ich 300+ Euronen dafür hinlege. Von den “guten alten” Namen findet man nur noch Alpine, Pioneer, Sony, JVC und Kenwood, wobei letztere mittlerweile derselbe Laden sind. Traurig. Bei Doppel-DIN-Geräten mit großem Display wird es noch schöner.

Das im Panzerbenz original vorhandene Gerät war technisch auf dem Stand von ungefähr 1996 (Audio-CD, UKW, MW, KW und als besonderer Luxus eine Erweiterungsoption mit Ladeschale für Nokia-Handys…), flog als erste Amtshandlung des Meisters achtkantig raus und wurde durch ein Kenwood ersetzt. Das hatt beim Bluetooth schon immer mal Schluckauf, fängt aber nach grob sechs Jahren nun an, ernsthaft herumzuzicken – Radio geht, die Bluetooth-Verbindung zum Telefon dagegen zunehmend weniger. Empfohlene Abhilfe ist ein Komplett-Reset… das nervt auf Dauer ein wenig.

Kenwood und folglich JVC sind damit erstmal raus – watt nehm wa nu?

Die Kombination “DAB, großes (bevorzugt Touch-) Display, Front-USB und Drehknopf hat zur Zeit nur einer der genannten – Sony. Also kaufte ich mir ein Sony XAV-AX1005DB – frisch auf dem Markt, schlicht, und damals zu Minidiskzeiten waren die Geräte von denen wirklich ordentlich. Das können sie doch nicht verlernt haben…

Irrtum.

Das Teil kam an und wurde erstmal vorsichtig beäugt, am Netzteil angeklemmt und ausprobiert. Haptisch ist das Ding nett, kleiner, aber griffiger Regler, das Display reagiert prompt und es spielt Radio und USB-Musik sauber ab.

Aber mal ernsthaft, Sony… ist das die Serienfirmware oder habt Ihr da irrtümlich eine frühe Testversion draufgebügelt?

Die Benutzeroberfläche wirkt unfertig – die Startseite ist noch einigermaßen designed, der ganze Rest sieht ein wenig aus wie das Menü einer Atari-Spielekonsole von 1983.
Flexibilität und Benutzeranpaßbarkeit der Oberfläche: null – naja, fast, man kann zwischen vier festverdrahteten Hintergrundbildern wählen, wow.
Funktionen: unausgereift – nicht mal ein automatischer Bluetooth-Reconnect geht. Wenn mal einmal aus dem Empfangsbereich rausgeht, muß man entweder das Auto abstellen (anders geht das Radio nämlich nicht aus: statt “Aus/Ein” wie früher mal wurde in unendlicher japanischer Weisheit nun die Spracherkennung auf “Lautstärkeregler lang drücken” gelegt, der einzige andere Taster ist für den Aufruf des Homebildschirms), denn erst beim Einschalten sucht es wieder nach Geräten – oder manuell neu verbinden. Wäre nett, wenn man das umstellen könnte… aber das hieße ja, man hätte eine benutzerkonfigurierbare Oberfläche… siehe oben.
Und wenn man mal kein Dudel haben will, muß man erst in ein optisch irgendwie an “Pong” erinnerndes Untermenü gehen, um das Gerät in eine Art “Sei ruhig”-Standby zu schalten. Das Display muß man dann noch extra ausmachen, indem man dasselbe Untermenü grad nochmal aufruft.

Der diesbezüglich befragte Sony-Kundenservice zeigte sich, nett, aber auch eher hilflos – man könne einen Verbesserungsvorschlag machen, und vielleicht bei einer neuen Firmwareversion, irgendwann…

Schade. Einmal zurücksenden bitte. Drehregler und Front-USB hat sich damit erledigt. Und nu?

Alpine kostet doppelt so viel wie der Rest der Welt, wenn man DAB will.

Pioneer hat – mit dem Hinderungsgrund des auch nach 20 Jahren immer noch häßlichen und nichtssagenden “neuen” Logos – augenscheinlich etwas mehr zu bieten. Das Modell, das ich will, ist aber nicht lieferbar – und das Radio ist angeblich auch genauso senil wie das Sony – klemmt man die Batterie ab, darf man offenbar alles neu einstellen…

Also doch wieder Kenwood… nach dem ersten Trockenversuch mit dem DMX-7017DABS scheint das eine ganz vernünftige Wahl zu sein, trotz der Tatsache, daß sich der GUI-Entwickler nicht so recht bei der Schriftgröße entscheiden konnte…:
Es reagiert zackig. Man kann die Startschaltflächen nach Belieben anordnen, es gibt einen Ausschalter, es gibt ein Standby, man kann eigene Grafiken als Hintergrund laden (und mit etwas Trickserei sogar das Bootlogo austauschen), die Klangeinstellungen sind mehr als ausführlich – und es merkt sich sogar fast alle seine Einstellungen ohne Strom, hurra (unverständlicherweise mit Ausnahme des DAB-Senderspeichers – @Kenwood: bitte nachbessern).
Jetzt müßte man nur noch die Uhrendarstellung nicht nur um- , sondern auch abschalten können. Warum denken Elektronikentwickler nur, daß man immer und überall auf jedem Gerät die Uhrzeit sehen will? Ich finde, eine Uhr pro Armaturenbrett reicht aus, und die hat meist der Autohersteller schon eingebaut…

Aber gut, das ist das kleinste Übel… Dann wird der Meister das Teil wohl mal ins Auto verpflanzen.


Wäre heute erster April…

… würde ich diese Geschichte definitiv als miesen Aprilscherz eines Vegeterroristen interpretieren:

Zeckenbisse verursachen Allergie gegen tierische Produkte

Leider ist das wahr.

Diese “Alpha-Gal“-Allergie ist dermaßen verquer: erster bekannter Fall 1987 in den USA, seitdem weltweit aufgetreten, widerspricht gängigen Allergiemustern dahingehend, daß der Effekt erst geraume Zeit nach dem Kontakt mit dem Allergen auftritt, daß primär Erwachsene betroffen sind – und nach dem Zeckenbiss kann selbst Hautkontakt (z.B. durch Lanolin in Cremes) oder Einatmen von Kochdämpfen gefährlich sein O.o

Was bin ich froh, daß mein letzter Zeckenbiß irgendwann Mitte der Neunziger war. Was die Viecher mittlerweile alles einem Menschen anhängen können, ist nicht mehr feierlich.


Scheiße!

Eine Tonne Scheiße für die Katz!

Scheiße!

Wie das bei einem Sturz von nicht mal 90cm passieren konnte, ist mir schleierhaft.

Dann werd ich wohl mal sehen, ob der HP35s was taugt…