Lineage ist wieder aktuell

Nun hat der Meister doch mal seine (fast) entgoogelte Googlegurke auf den neuesten Stand gebracht. Das ganze lief erstaunlich glatt – bei all dem, was man so an “alles Scheiße” über Android-Upgrades hört:

  • Erstmal mit Titanium Backup nochmal alles gesichert – man weiß ja nie…
  • Dann Zeug heruntergeladen:
  • Lineage, die beiden Addons und das TWRP-Image auf die SD-Karte kopiert, den Recovery-Modus gestartet und TWRP aktualisiert
  • Dann den Ordnerinhalt der heruntergeladenen Firmware gemäß der Anleitung auf der LineageOS-Seite aufgeräumt und Newflasher in den Ordner kopiert
  • Das Handy im Flashmodus an den Rechner gehängt und die Firmwaredaten mit Newflasher draufgeladen
  • abgehängt, den Recovery-Modus wieder gestartet und nacheinander Lineage, die OpenGApps und das Root-Addon installiert
  • neu gebootet – das wars. Alles da, alles läuft. Als Abschluß dem Programmierer via Blähpal noch einen kleinen Dank geschickt.

Nicht so sehr Plug&Play wie beim Eifon, aber für ein von einigen unermüdlichen Programmierern in Freizeit angepaßtes System echt schmerzlos. Sehr schön.


Favattic-Bookmarks nach Shaarli umziehen

Der Meister schrob ja kürzlich vom Ärger mit seinem bisherigen Bookmarkmanager (Favattic) und dem selbstgehosteten Ersatz, Shaarli.

Das Teil ist klein, das Teil ist schnell (selbst auf einem Raspi), das Teil ist zumindest gemäß den ersten Basteleien nach zuverlässig. Prima. Es braucht nur einen beliebigen Webserver mit PHP-Unterstützung.

Bei der Migration allerdings taten sich natürlich ein paar Probleme auf. Favattic exportiert ein HTML-File im guten alten Netscape-Bookmark-Format, Shaarli importiert ein ebensolches. Klingt gut, trotzdem klappts nicht, weil Favattic sich nur sehr ungefähr an die Spezifikation zu halten scheint.

Hier steht nun, wie man das wieder geradebiegt.


Wie der Mann mit Hut

Homo Sapiens Rattus rattus doofnus. Unglaublich, wie sehr sich die beiden ähneln.

Einst, im Studium, gab es da einen Martin.

Martin hatte für Kleidung etwa so viel Sinn wie ein Granitblock und trug vermutlich die langen Unterhosen seines Vaters auf (auf Parties, wo man in einer Turnhalle pennt, kriegt man derlei zwangsläufig zu sehen – und ein fröhliches 70er-Jahre-Mittelblau war auch in den späten 90ern eher als Unfall denn als gewollt einzustufen). Pulli und Brille paßten zudem präzise zu dem von Dieter Krebs verkörperten Namensvetter. Nur in diesem Fall gekrönt von einem mittelbraunen Cowboyhut.

Martin war… keineswegs doof, gleichzeitig aber unbeschreiblich dämlich. Einmal mußte er eine die Belegung eines Flachbandkabelsteckers (sowas wie die alten breiten Festplattenkabel) umkehren. Der normale Mensch montiert den Stecker dazu einfach umgedreht ans Kabel und fertig. Martin bastelte sich einen Adapter aus… waren es vier Stecker und Buchsen oder doch sechs?

Martins Hirngetriebe… klemmte dann und wann einfach. Man saß zusammen, hatte ein Gesprächsthema, wechselte zum nächsten, und fünf Minuten angeregter Unterhaltung später sagt Martin (der bis dato den Eindruck machte, als würde er das Gespräch angeregt verfolgen)… irgendwas. Verwirrte Blicke, bis irgendwer drauf kommt, das dieser Einwurf zum Themenblock gehört, der längst abgehakt ist.

Martin hatte ein unbeschreibliches Talent, langatmig um sein Ziel herumzupalavern. Keine Ahnung, ob er sich gern reden hörte oder ob er einfach Hirnklemmer mitten im Satz durch rhetorische Warteschleifen zu übertünchen versuchte, so à la “Mund zu Hirn: wo bleibt der Rest vom Gedanken? – Hirn zu Mund: Grad keine Kapazität frei, warte! – Mund zu Hirn: Aber mir hören Leute zu, ich bin mitten im Satz! – Hirn zu Mund: Egal, Du wartest, bis Du an der Reihe bist! Hier sind solange ein paar Füllworte…”

“Martin! Komm zum Punkt!!” war eine der häufigsten Reaktionen.

Dafür hatte Martin manchmal die Zieltreue eines vollen Öltankers. Nein, so dick war er nicht, aber wenn er ein Ziel hatte, steuerte er umbeirrt drauflos. Nicht schnell, nicht effizient, aber: Kurs gesetzt, Kurs bleibt. Da komme, was wolle – egal, ob das Ziel da war, ob es längst weg war, oder ob das Ziel aktiv signalisierte, daß man doch bitte verdammt noch eins seinen Kurs ändern möge: der Kurs blieb.

Leider auch bei Frauen, womit er sich nachhaltig zum Vergleichsobjekt für äußersten sexuellen Notstand machte… umso schlimmer, daß er eigentlich lieb, stets hilfsbereit ind bemüht war.

Tja, zurück in die Gegenwart. Und plötzlich findet hier ein Ratterich seinen Weg in unseren Käfig. Er ist fast genauso mittelbraun wie der Hut, genauso voll von zuneigungsvoller Aufdringlichkeit, zudem zwar nicht kleidungsbehindert, dafür aber ein kleines Ferkel (zum Kacken aufstehen? Wozu?) und damit genauso beliebt bei den Artgenossen. Er ist halt da und geht einfach nicht weg, also toleriert man ihn – aber nur soweit notwendig.

Da fragt man sich schon, ob da irgendwo vor Äonen mal gemeinsame Vorfahren im Spiel waren…


Dascha dreist.

$mylady wütet ja gern im Garten – der Meister beschränkt sich da eher aufs Essen der daraus entstehenden Produkte.

Jedenfalls frißt das Grünzeug ausreichend viel Wasser, daß da wohl über kurz oder lang ein Mensch mit einem dicken Bohrer kommt und uns einen Brunnen in die Erde schafft.

Soweit, so gut. Interessant wird es dann, wenn man das von der Tiefbrunnenpumpe herbeigeschaffte Wasser verteilen will; hierzu beglücken einen die entsprechenden Hersteller mit unterschiedlichen Steuergeräten, Ventilen, Sprühdüsen und sonsten wasserleitenden oder -spuckenden Heimgärtnerdevotionalien – da muß man sich erst mal einarbeiten.

Und dann kam offenbar auch irgendwer auf eine glorreiche Idee: wenn ich da ein Steuergerät habe, das mir programmgesteuert irgendwelche 24V-Ventilausgänge schaltet, dann kann ich doch auch so einen Ventilausgang dazu benutzen, um die Pumpe anzuwerfen – und mir damit den nervigen Druckschalter (der dann wieder ein Ausgleichsgefäß braucht…) sparen!

Gute Idee, recht einfach umzusetzen. Man braucht dafür ein 24V-Leistungsrelais, das die ein- bis zweitausend Watt der Pumpe schalten kann, ein paar Dioden (damit auf den 24V Wechselspannung Gleichpannung werden, und als Freilaufdiode) und eine Kiste mit zwei Kabeldurchführungen, in die man es einbaut. Wenn man es sicher haben will, noch einen Varistor für den Ausgang – nachdem die Pumpe aber eh eine eigene Elektronik hat, ist das nicht mal zwingend nötig. Bei der Elektronikapotheke mit dem blauen “C” ist man da (inklusive IP67-Gehäuse sowie gutem und völlig überdimensioniertem Finder-Relais für 7,5kW Schaltleistung) mit guten 25€ dabei. Für Firmen mit Fertigungsstückzahlen deutlich über 100 wäre das ein Drittel bis die Hälfte – allerhöchstens.

Und nun sehe man sich mal an, was Hunter für so ein Scheißrelais will!

Da bastele ich eindeutig lieber.


Genau. Super.

Jetzt weiß ich wieder, warum ich der Regel “nur das, was auf MEINER Festplatte ist, ist sicher” folge:

In der Klaut hat(te) der Meister nur zwei Dinge: zum einen Posteo für Kalender, Adressen und Emails, und als Bookmarkmanager Favattic – es hat schon einen gewissen Komfort, wenn man ohne Tamtam auf allen Geräten auf dieselben Bookmarks zugreifen kann.

Das lief auch die letzten knapp drei Jahre völlig problemlos mit annähernd 100% Erreichbarkeit.

Bis letzte Woche. Seitdem kann man sich bei Favattic ohne Vorwarnung nicht mehr einloggen. Und nach einiger Suche habe ich im Impressum der Website ein kleines “i.L.” hinter dem Firmennamen gefunden. In Liquidation…

Also habe ich einen wunderschönen Abend damit verbracht, das Backup vom letzten Jahr herauszukramen und anhand des (hurra, mit auf den neune PC umgezogenen) Browserverlaufs einigermaßen auf den aktuellen Stand zu bringen.

Hättet Ihr Vollpfosten nicht mal den Kunden Bescheid sagen können, bevor Ihr den Server abdreht und Euch zum Sterben hinlegt?!

Falls jemand einen kleinen Bookmarkmanager für den Raspi kennt: bitte melden.

Edit:

  • Zum einen hat sich der Programmierer von Favattic auf meine Email gemeldet – sie seien durchaus noch nicht tot, hätten aber massive Probleme mit ihrem Hoster… hm. Danke, aber nachdem diese Probleme nun seit über einer Woche zu einem vollständigen Ausfall des Services führen, fragt man sich ein wenig, wie viele Nutzer Favattic danach noch haben wird…
  • zweitens scheint der Meister nun doch nicht ganz so allein zu sein – eine Suche hat eine Seite zutage gebracht, wo mehrere Bookmark-Services gelistet werden, die zum Selbst-Hosten taugen. Am besten gefällt mir Geekmark, die unterstützen bisher aber nur Chrome und das wars. xBrowsersync ist ne nette Idee, die aber für jeden Browser angepaßte Plugins benötigt, daher… nein. Also Shaarli, das sieht (mit Ausnahme der nicht vorhandenen Unterstützung für hierarchische Tags) ziemlich gut aus und hat sogar dasselbe Bookmark-Backup-Format wie Favattic. Jetzt muß ich es nur noch zum Laufen kriegen und pi.hole dabei am Leben lassen… wie ging das nochmal mit Docker, TM? :o)

Edit die zweite: Seit heute (31.7.) läuft Favattic wieder. Mein Shaarli auf dem Raspi aber auch… Also sichern, aufräumen, umziehen :-)


Der Beweis: Religion macht böse

Haha. Besser spät als nie:

Eine wissenschaftliche Studie der Universität Chicago hat das Ergebnis erbracht, daß religiös erzogene Kinder ungerechter und eigennütziger gepolt sind als Kinder, die während der Erziehung nicht mit Religion in Kontakt kamen.

Die Studie hat dabei Kinder aus sechs über die Welt verteilten Ländern untersucht – es ist also kein amerikanisches Phänomen.

Kinder aus religiösen Familien sind demnach weniger altruistisch, bestrafen leichter und schneller als Kinder aus nicht religiösen Familien, die umgekehrt großzügiger und umgänglicher sind:

Across all countries, parents in religious households reported that their children expressed more empathy and sensitivity for justice in everyday life than non-religious parents. However, religiousness was inversely predictive of children’s altruism and positively correlated with their punitive tendencies. Together these results reveal the similarity across countries in how religion negatively influences children’s altruism, challenging the view that religiosity facilitates prosocial behavior.

Quelle: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0960982215011677?via%3Dihub

Im Fazit ist die Annahme, daß Religion positive Werte vermitteln würde, blanker Unsinn – es passiert das Gegenteil. Und: je länger man der Religion ausgesetzt ist, desto schlimmer wird der Effekt. Das heißt zwar nicht, daß alle religiösen Menschen egozentrische Arschlöcher sind – aber die Chance ist doch um einiges höher als bei solchen, die mit dem Quatsch nichts am Hut haben.

Jetz müssen es die verbohrten Christen, Muslime etc. nur noch raffen. Möge der Nachwuchs also möglichst fleißig den Religionsunterricht schwänzen und seinen Altvorderen den Mittelfinger zeigen, wenn es um Taufe, Konfirmation und solchen Käse geht!


Nutella-Reverse-Engineering Teil 3

Es ist vollbracht: mein persönlicher Sweet-Spot liegt bei 7,5 bis 8g Kakao auf ein 450g-Glas.

In der Mikrowelle gut handwarm machen und dann den Kakao ungefähr fünf Minuten lang gut einrühren. Dann ab in den Kühlschrank, damit die Soße wieder fest wird.

Hurra, es gibt wieder richtiges Nutella im Haus :-)


Nur mal eben schnell formatieren…

Seine alte Festplatte so richtig plattmachen kann man ja bekanntermaßen nur mit einem Low-Level-Format.

Üblicherweise holt man sich dazu das entsprechende Programm des Herstellers, in des Meisters Fall wären das die SeaChest-Utilities von Seagate.

Also gut, heruntergeladen und angefangen.

Als erstes ist das RAID auseinanderzupflücken, das geht – danke, Intel – mittlerweile nur noch über das Boot-BIOS des Raid-Controllers und nicht mehr in der Software.

Dann erstellt man einen bootfähigen USB-Stick mit den Tools drauf – nur um beim nächsten Boot herauszufinden, daß der nun leider… naja, nicht bootet. Das auf dem Stick befindliche Mini-Linux ist sich offenbar für ein zehn Jahre altes BIOS zu fein; auch das komplette Deaktivieren des angeblich von Linux nicht besonders geschätzten Intel-Raidcontrollers und Umstellen des Systems auf AHCI nutzt da wenig. Aber in den Untiefen des just erstellten Linux-USB-Sticks findet sich ja ein Ordner mit einem Windows-Installationsprogramm für die benötigte Software… also einmal installieren. Halt, wir haben ja das BIOS auf AHCI umgestellt, also müssen wir erstmal Windows wieder zur Arbeit überreden….

Zwei Reboots später liest man sich in die etwas obskuren Optionen der Kommandozeilen-Tools ein und entdeckt, daß man bei SATA-Festplatten mitnichten “Seachest-Format”, sondern “Seachest-Erase” nehmen möge.

Das tut man dann auch, findet mit dem ersten Kommandozeilenparameter (Kommandozeile mit Adminrechten natürlich, sonst gibt es nur eine “geht nicht”-Meldung) die Festplatte, merkt sich die programminterne ID, startet das Programm erneut mit einem anderen Parameter, um die Bereitschaft der Festplatte abzufragen, kriegt ein “ready” zurück und startet dann schlußendlich das Programm mit dem dritten Parameter, um die Platte zu formatieren.

Man erhält einen netten Hinweis, man möge doch bitte noch einen kleinen handlichen Parameter anzuhängen, ich zitiere: “–confirm I-understand-this-command-will-erase-all-data-on-the-drive” .

Das tut man nun, vertippt sich dabei, tut es nochmal, hofft das beste – und stellt fest, daß – natürlich – Windows noch auf der Platte rumfuhrwerkt. Also die Datenträgerverwaltung öffnen und der Platte ihren Laufwerksbuchstaben klauen. Neu starten, mal wieder.

Nächster Anlauf, alles von vorne… und man bekommt die Meldung, daß die Platte leider “frozen” sei.

Man sucht in der Textdatei mit der Dokumentation: ah, das BIOS des PC tut das. Das müsse man abschalten, sonst könne man nicht Low-Level-formatieren. Zu diesem Behufe suche man im BIOS nach der passenden Einstellung – oder klemme bei laufendem PC mal eben den Strom von der Festplatte ab, warte ein wenig und stecke sie wieder an. Prüfen könne man den Erfolg mit dem Kommandozeilenparameter “–deviceInfo” (case sensitive nebenbei).

Reboot. Das BIOS gibt nichts her. Gut, dann halt Methode zwei, es ist ja nur der alte PC… neuer Reboot, Kiste aufmachen, Stecker ziehen, beten, einstecken… nein. Bringt leider ebensowenig.

Aber wir haben ja noch diesen komischen JMicron-SATA-Controller auf dem Board drauf. Ist der vielleicht mal zu was gut? Kiste wieder auf, Mainboardhandbuch aus der Kiste gekramt, Platte umgesteckt und im BIOS den Controller aktiviert. Windows braucht wenigstens keinen Extra-Treiber, danke.

Wieder mal die Kommandozeile und das Seagate-Tool: super, jetzt erkennt diese Software die Festplatte nicht mehr (Windows dagegen schon).

Also nochmal umstecken und neu booten: der Festplatte gehts prächtig, nur “frozen” ist sie immer noch.

Suche im Netz: da gibt es noch ein Tool namens “HDD Low Level Format” von irgendeinem Bastler namens “HDDGuru”. Seit 2013 nicht mehr aktualisiert. Egal. Probieren wir das mal, der Schrott von Seagate tut ja offensichtlich nicht.

Das Progrämmchen findet die Platte, beschwert sich nicht, spuckt aber beim Formatieren lauter Fehler aus… nee, das taugt nicht. Vielleicht dieses “Frozen”…?

Wieder den Computer aus und die Platte an den JMicron-Controller angesteckt.

Reboot, “HDD Low Level Format” starten, Platte auswählen – und Zeichen und Wunder, die Sau formatiert sich endlich! Drei Stunden später ist sie dann auch fertig, die kostenlose Version des Programms ist in der Geschindigkeit limitiert.

Nochmal mit dem SeaChest-Krempel an einigen Sektoren gegenprüfen… ja, alles genullt.

… und da wundert man sich, warum selbst auf gebrauchten Firmen-PCs ständig noch alte Daten auf den Festplatten zu finden sind… erkläre mir mal einer, wie der durchschnittlich (un)fähige und von chronischem Zeitmangel geplagte Sysadmin oder gar ein Heimanwender sowas gebacken kriegen soll!


Fehler “Dieses Laufwerk wird nicht unterstützt” bei Samsung Magician

Nachdem man dazu im Netz viel findet, aber nichts, was beim Meister irgendwas brachte, hier noch ein Tip an den suchenden und fluchenden Samsung-SSD-Besitzer:

Man gucke mal nach, ob irgendeine Firewall dem Samsung Magician den Zugriff auf die URL btms.samsungsemi.com verweigert. Das Programm prüft offenbar mindestens einmal bei Samsung nach, ob die installierte SSD von denen als legitim eingestuft wird. – und wenn das nicht klappt, gibts den besagten Fehler.


Oh, Ihr Programmierer da draußen…

… kann nicht mal irgendwer eine neue Version von wFortune machen? Das Programm ist mittlerweile 22 Jahre alt und, ähm… etwas zäh unter Windows 10 zum Laufen zu kriegen.

Aber es ist tatsächlich immer noch die beste Umsetzung der Linux-Fortunes – winzig klein, einfach nur ein Button mit nix drumherum, auf dem das Fortune steht. Egal, wo man draufklickt, es gibt entweder ein zweites Fortune (Rechtsklick) oder das Programm schließt sich einfach (Linksklick). Die Größe paßt sich jedesmal automatisch dem Text an.

Oh, Ihr Programmierer da draußen...

Bei allen anderen derartigen Progrämmchen hatte man viel nutzlosen Fensterrahmen und muß(te) dann wahlweise den “Neues Fortune”- oder den “Schließen”-Knopf anvisieren und klicken. Einige besonders tolle Programme haben nicht mal die Fenstergröße an die Textlänge angepaßt, so daß man auch noch reinklicken und scrollen mußte…

Ich weiß, sich beim Computerstart einen dummen Spruch aus einer Textdatei heraus anzeigen zu lassen, ist offenbar etwas aus der Zeit gefallen. Aber ich will es haben, und nach einmal mit dem Process Explorer herumpopeln habe ich auch die fehlenden DLLs (zweimal Visual Basic 5, einmal eine vom Programm selbst) gefunden und manuell ergänzt. Die Installationsroutine hat ja schon unter Windows 7 nicht mehr funktioniert…