Scheiße!

Eine Tonne Scheiße für die Katz!

Scheiße!

Wie das bei einem Sturz von nicht mal 90cm passieren konnte, ist mir schleierhaft.

Dann werd ich wohl mal sehen, ob der HP35s was taugt…


Und das wundert Euch?

Erstaunlich.

Die Tagesschau titelt: “Babyboomer lieben Frührente”, und der Deutschlandfunk schreibt “Mehrheit der älteren Arbeitnehmer will früh in Rente gehen”.

Ursache: die Uni Wuppertal hat untersucht und ausgewertet – und es kam heraus – man halte sich fest – daß die Leute die Rente besser finden als zu arbeiten. Nicht mal 10% der Befragten wollen die volle Zeit im Beruf absitzen, höret und staunet.

Man hat schon den Eindruck, daß nun gar große Verwunderung über dieses Studienergebnis vorherrscht – aber warum? Leute, das qualitative Ergebnis hätte ich Euch ganz ohne Studie auch sagen können…

Daß die Mehrheit der Leute keinen Bock drauf hat, die vor einiger Zeit politisch festgelegte Anpassung des Renteneintritts mitzumachen, ist doch klar.

Ebenso klar ist, daß unter den Arbeitnehmern kein geistig gesunder Mensch die Arbeit höher schätzt als sein Privatleben. Ausnahme sind eine Handvoll Verrückte, vermutlich eben jene 10%. Schließlich ist zum einen dank der Herrschaft der Controller und Betriebswirte dem Beruf schon lange jegliche Entspanntheit ausgetrieben, und zum anderen sind jene, deren Arbeit ihr Leben darstellt, viel wahrscheinlicher selbst Unternehmer.

Nun rechnen wir noch drauf, daß die befragten Leute einen Großteil ihres Lebens auf eine Rente mit spätestens 65 hingeplant und damit auch ihre Finanzplanung darauf ausgerichtet haben.

Welchen Grund hätten die also, jetzt auch nur einen Tag länger zu arbeiten, wenn sie auf die paar Euro Differenz nicht unbedingt angewiesen wären?

Ich kenne exakt niemanden (mich selbst eingeschlossen), der freiwillig morgens seinen Arsch zur Fiirma bewegt. Arbeit ist ein leider notwendiges Übel und die Theorie der “Selbstverwirklichung durch Arbeit” vollkommener Schwachsinn. Je eher man sich davon befreit, desto besser.


EuroNulpen!

Ja, ich weiß, daß Europa uns viele sinnvolle Dinge gebracht hat.

Ja, ich profitiere von den offenen Grenzen – grad erst habe ich eine Hamsterbestellung von Zeug aus England gemacht; wer weiß, wie lang das noch geht.

Ja, ich weiß den Euro zu schätzen (auch wenn ich immer noch ne Mark für den Einkaufswagen im Geldbeutel hab) – auch wenn ich ernste Bedenken habe, daß das Konzept noch lange funktioniert.

Aber im Moment scheint es mal wieder, als wären nur Kontrollfreaks und Idioten in Brüssel:

Na danke, die Herren. Wie wärs, wenn Ihr zur Abwechslung mal sinnvolle Dinge tut, statt mit allen Kräften denjenigen in die Hand zu spielen, die der Meinung sind, daß die EU nur Scheiße baut?!


Nutella-Reverse-Engineering 2

Der erste Test ist abgeschlossen. Erkenntnisse:

  • zweieinhalb Minuten in der Mikrowelle bei 270W bringen Nutella von Raumtemperatur auf “gut handwarm”, cremig und leicht verarbeitbar.
  • 4g Sarotti-Kakao (schwach entölt, stark entölten gabs nicht) in einem 500g-Glas ist zu wenig. Entweder spuckt der Rechnung das Mehr an Milchpulver in die Suppe oder der Kakao ist milder als der, den Ferrero nutzt.
  • 6,7g ist immer noch ein bißchen wenig – oder der Geschmackssinn hat Unfug erzählt.
  • 9,3g ist etwas zu viel.

Nun wird das das Glas erstmal geleert. Dann folgt der nächste Versuch.


3-6-9-12

Schön einfach zu merken, die Empfehlung, in welchem Alter Kind was mit Internet tun darf:

  • unter 3 Jahren überhaupt nix – kein Fernsehen, kein Computer, kein Smartphone, kein anderer Bildschirm
  • unter 6 Jahren nur Fernsehen
  • unter 9 Jahren nur Fernsehen oder Spielekonsole mit geeigneten Spielen, kein Internet oder Handy/Smartphone
  • unter 12 niemals ohne danebensitzende Aufsicht ins Internet.

Und wenn sie dürfen, dann nur in engen zeitlichen Grenzen:

  • 3-6-Jährige maximal 30 Minuten pro Woche in Begleitung Erwachsener an Bildschirme (TV, Tablet). Und “in Begleitung” heißt, daß der Erwachsene nebendran sitzt und mit guckt und jederzeit eingreifen kann; nicht daß er itgendwo im Haus anwesend ist.
  • 6-9-Jährige maximal 5 Stunden pro Woche, in Begleitung Erwachsener wohlgemerkt
  • 9-12-Jährige maximal 7 Stunden pro Woche, ebenfalls in Begleitung Erwachsener

Wenn man sich nicht dran hält, kriegt der Nachwuchs folgendes ab:

  • motorische Hyperaktivität (liegt heute das um 3,5-fache höher als die Angaben in der Fachliteratur)
  • Konzentrationsstörungen (um das Dreifache höher)
  • Sprachstörungen (um das Anderthalbfache höher).
  • als Spätfolge Internetsucht (16,1% der 13-16jährigen)

… wenn ich mir einige mir bekannte Kinder und den einen oder anderen Azubi angucke, muß ich leider sagen: die haben vollkommen und absolut recht damit.

Jetzt müssen es nur noch die Eltern schnallen.


Glück kaufen

Interessanter Artikel im “Harvard Business Review”, auf den die Herren von Krautreporter da verlinkt haben: Time for Happiness

Kurzzusammenfassung: Geld und Erfolg machen nicht glücklich; man setzt beides am besten dafür ein, sich Freizeit zu kaufen.

Es ist faszinierend, wie wenige Leute von selber auf den Trichter kommen. Dem Meister fallen spontan so einige Arbeitskollegen ein, denen man das mal zeigen könnte…


Tastaturdämpfer

Eine Stunde lang Tasten abpopeln, kleine-Plastik-Silikonkappen mit viel Gewalt draufklicken und Tasten wieder aufstecken: Daumen und Zeigefinger kribbeln noch etwas vom reichlich unergonomisch konstruierten Abzieh- und Draufsteck-Hilfstool, aber: die Scheißteile halten wirklich, was die Werbevideos auf DuRohr versprechen! Ein Hoch auf die Konstrukteure!

Warum bietet Cherry sowas nicht ab Werk für alle Schaltersorten an?

Tastaturdämpfer

Nutella-Reverse-Engineering

Mit dem neuen Nutella kommt der Meister nicht klar. Das Zeug schmeckt mir nicht.

Leider geht meine letzte Reserve der guten alten Mixtur (zwecks Lebensdauerverlängerung notgedrungen im Kühlschrank aufbewahrt) langsam zur Neige, also brennt es mangels Einsicht seitens Ferrero doch etwas unter den Nägeln, Ersatz zu finden. Mischungen von Alternativprodukten (1/3 Caotina Kakaocreme auf 2/3 Nutoka sah ganz gut aus, paßte aber einfach nicht so gut wie erwünscht – und ist arschteuer) haben leider nicht so recht zum erwünschten Ergebnis geführt, also habe ich mich versuchsweise mal damit auseinandergesetzt, ob man nicht irgendwie mit Inhalts- und Nährwertangaben die Zusammensetzung des italienischen Gebräus herauskriegen kann.

Ferrero teilt dem geneigten Leser ja folgendes mit:

  • altes Nutella:
    • 13% Haselnüsse, 7,5% Magermilchpulver
    • Nährwerte: 31,8% Fett (11% gesättigt), 56,8% Kohlenhydrate (55,9% Zucker), 6,6% Eiweiß
  • neues Nutella:
    • 13% Haselnüsse, 8,7% Magermilchpulver, und (im Netz gefunden, steht wohl auf österreichischen Packungen) 7,4% fettarmer Kakao.
    • Nährwerte: 30,9% Fett (10,6% gesättigt), 57,5% Kohlenhydrate (56,3% Zucker), 6,3% Eiweiß

Theoretisch müßte man da mit ein paar Annahmen doch was rauslesen können…

Was einem in die Suppe spuckt, sind zum einen deutlich schwankende Angaben, was denn in den Nüssen und was im Kakao so alles drin ist. Außerdem ward mir irgendwann zugetragen, daß Rohstoffe für die Lebensmittelindustrie soweit wie möglich getuned werden, um die Zahlenangaben zu schönen – Milchpulver ist dort z.B. deutlich zuckerhaltiger als die Endverbraucherversion.

Trotzdem kam nach einer ordentlichen Suche und Spielerei mit Excel was einigermaßen vernünftiges raus: wählt man unter den ganzen Angaben für die Zutaten die raus, die am besten in die Rechnung passen, und kalkuliert ein, daß der Hersteller irgendwo noch Zucker in die Mischung hineinlügt, dann landet man bei folgender Hausnummer für die vollständige Zusammensetzung:

  • Neues Nutella: grob 49% Zucker, grob 17,5% Palmöl, 13% Haselnüsse, 8,7% Magermilchpulver, 7,4% fettarmer Kakao, grob 4% Sojalecithin und irgendwas an Vanillin.
  • altes Nutella: grob 49% Zucker, grob 18% Palmöl, 13% Haselnüsse, 7,5% Magermilchpulver, grob 8,2% Kakao, grob 4% Sojalecithin und irgendwas an Vanillin

Gesetzt den Fall, daß die diversen Schätzungen in dieser Rechnung richtig waren, kann man also aus neuem Nutella altes machen, indem man es vorsichtig erwärmt und in einer 550g-Packung nochmal so 4g entöltes Kakaopulver einrührt.

Das wird bei Gelegenheit mal probiert.


Pech gehabt…

… meine neue Tastatur hätte ich mir mal besser vor dem Jahreswechsel gekauft, da hätte sie noch 50 Euronen (!) weniger gekostet. Scheiße!

Nun gut, jetzt ist eine Cherry MX 3.0 mit den braunen Schaltern bestellt – das erste mechanische Keyboard des Meisters seit damals, als ich noch meinen alten Klotz (irgendein fernöstlicher IBM-Nachbau mit “Buckling spring”-Schaltern) hatte… endlos laut und riesengroß, aber unzerstörbar. Stichwort “laut”: Uniqey-Dämpfer kommen in die neue gleich mit rein. Bombenidee, die die Typen hatten!

Die Cherry ist wohl eine der letzten ihrer Art, nachdem man die Dinger Anfang des Jahres durch ein neues, nicht so flaches Modell ersetzt hat, daher auch die üble Preissteigerung…

Bleibt zu hoffen, daß das Teil länger hält als dieser Apple-Umbau von Logickeyboard, den ich zur Zeit habe. Der ist zwar zwar hübsch und zierlich, aber ziemlich enttäuschend in Sachen Lebensdauer. Wenn man deutlich mehr als fünf Tasten überhaupt nicht mehr lesen kann, nutzt auch die massive Aluplatte nix, die das Matschfeeling doch erheblich reduziert.

Eigentlich hätte es ja rein optisch eine Nanoxia Ncore Retro werden müssen. Nur die kriegt man nicht leiser…

PS: Bevor jemand fragt: nein, der IBM-Clon flog seinerzeit ob der ersten Begeisterung über flache Keyboards auf den Müll. Rückblickend dämlich, aber man kann ja nicht alles aufheben…

Edit: Problem gelöst – der Verkäufer hat mir versehentlich ein Modell mit schwarzen statt braunen Schaltern geliefert, das mir zwar gefallen hat, bei dem aber völlig überteuert war. Retourniert – und für ein Drittel des Preises woanders gekauft :-)


Spontis

Da hat es doch tatsächlich mal wieder eine neue Seite in des Meisters Linksammlung geschafft – Spontis. Eine richtige kleine Community mit mehreren Autoren, und die einzige Seite, die ich kenne, die es hinbekommt, ihre Leser sogar zu angeregten Diskussionen in den Kommentaren bringt – ganz ohne Trolle.

Neu ist ein Gruft-Orakel. Der Meister ist demnach ein Ghoul, dem empfohlen wird, sich diesen Monat von Feuer fernzuhalten. Na, da soll ruhig einer ankommen. Dann wird das höchstherrschaftliche Maschinarium ausgepackt und eben schnell mittels Lötkolben, Taschenakkuschrauber, zwei Schokoladenalufolien, einer Flasche Shampoo und einer Portion Wahnsinn ein Tachyonenwirbelschaumlöscher gebaut!