Japp, wir sind in Deutschland

So staunet und leset andächtig die wahre Dichtkunst der Zulassungsbehörden – aus einem Infozettel, der den Ersatzcoils für meine Elitar beilag…:

Informationen zu den technischen Normen für den Nachfüllmechanismus

Der Mechanismus für das Nachfüllen der elektronischen Zigaretten ist so konstruiert, daß er die Verwendung eines Nachfüllbehälters bedingt, der über einen sicher befestigten Ausgießer von mindestens 9 mm Länge verfügt, welcher dünner ist als die Öffnung des Tanks der elektronischen Zigarette, für die er verwendet wird, und bequem dort hineinpaßt, und der über einen Durchflußbegrenzungsmechanismus verfügt, welcher in senkrechter Stellung und bei ausschließlich atmosphärischem Druck bei 20° C ±5° C höchstens 20 Tropfen Nachfüllflüssigkeit pro Minute abgibt.

Der Nachfüllbehälter ist so konstruiert, daß er über einen mindestens 9 mm langen Ausgießer verfügt, welcher einen Durchmesser von 3 mm hat. Er ist geeignet für das Befüllen von elektronischen Zigaretten mit einer Mindestöffnung von 3 mm. Er verfügt über einen Durchflußbegrenzungsmechanismus, welcher in senkrechter Stellung und bei ausschließlich atmosphärischem Druck bei 20° C ±5° C höchstens 20 Tropfen Nachfüllflüssigkeit pro Minute abgibt.

Gepaart ist das dann mit einem Hinweispiktogramm, daß man in die beiden – durchgehend grob 4x12mm großen – Einfüllöffnungen doch bitte nur Spritzflaschen mit einer Spitze von exakt 3mm Durchmesser und mindestens 9mm Länge stecken möchte…

 


Guatemala – Fuego

Oha. Der Vulkan (fast, gute 15km sind es) vor der Haustür meiner Schwester hat mal so richtig losgelegt: eine Ortschaft ist weg, zur Zeit 33 Tote, und der Ascheregen reichte bis ins 70km entfernte Guatemala City.

Für mehr Informationen: bei Youtube hat einer Videos vom Ausbruch selber zusammengeschnitten, die Tagesschau hat einen Nachrichtenbeitrag, und so sah es in Antigua aus.

Bevor einer nachfragt – allen mit dem Meister verwandten Personen geht es gut, und abgesehen davon, daß Haus und Hof mit Steinen und viel Vulkanasche beworfen wurden, ist auch alles heile geblieben.

Falls jemand spenden will: unter https://www.gofundme.com/support-for-volcano-victims hat Hannah eine Spendenseite. Das Geld wird direkt zur Soforthilfe in der vom Ausbruch schwer betroffenen Ortschaft Alotenango am Fuß des Fuego eingesetzt. Auf dieser Seite hat Hannah auch einige kurze Reports und Bilder veröffentlicht, ebenso wie unter https://www.youcaring.com/asociacionmanosabiertas-1159181.

Edit: Spendenseite aktualisiert


Jetzt wird der MeToo-Kram endgültig lächerlich

Vorab: Vergewaltigung oder sexuelle Belästigung/Nötigung geht gar nicht, keine Frage.

Aber mal ganz ernsthaft: das, was laut Tagesschau Morgan Freeman von der Reporterin Chloe Melas vorgeworfen bekommt, sorgt ausschließlich dafür, daß ich hier vor dem Bildschirm hocke und mir mit dem Zeigefinger an die Stirn tippe. Der arme Mann wird hier an den Pranger gestellt, weil er folgendes von sich gegeben haben soll – ich zitiere die Aussage der werten Dame:

“Junge, ich wünschte, ich wäre da, hat er gesagt, während er mich von oben bis unten angesehen hat. Ich war damals im sechsten Monat schwanger.”

Oh Gott, er hat sie angesehen, und das auch noch von oben bis unten. Und dann hat er sie auch noch für ihr Aussehen gelobt.

Wenn das als “sexistisch” gilt, bin ich (und vermutlich 95% aller Menschen auf dieser Welt) auch ein Sexist. Tut mir leid, Frau Melas – wenn Sie das als in irgendeiner Weise verwerflich betrachten, dann haben Sie in meinen Augen nichts anderes als ganz gehörig einen an der Klatsche.

Andererseits… haben das nicht eh 50% der Amis? Sonst hätten die ja nicht den Präsidenten, den sie derzeit haben…

So oder so – #MeToo kann man offensichtlich nicht (mehr) ernst nehmen.


Klunk!

Ein denkwürdiges Zitat vom Ich, an ein einem lauen Abend in der Stadt, es ging um die Centrex…:

“… eines fernen Tages wird hier nur noch grauer Staub sein – und mittendrin: eine Bohrmaschine. Und irgendwann werden hier seltsame Aliens in einem kleinen Plastikraumschiff herkommen, landen, und die Maschine aus Metall angucken. Und sie werden den Schalter aus Metall betätigen und feststellen: ‘Hey, der macht ‘Klunk!’… das fühlt sich gut an!’

Und dann werden sie zurückgehen zu ihrem kleinen Plastikraumschiff und da auf den kleinen Plastiktüröffner drücken, und der wird “niäck-niäck” machen. Und sie werden feststellen: ‘Das ist Scheiße, das müssen wir ändern!’

Und wenn sie fertig sind, werden alle Schalter in ihrem Raumschiff ‘Klunk!’ machen.

… und dann werden sie nur noch zwei Meter hoch fliegen können, weil der Antrieb ihres kleinen Plastikraumschiffs halt nur für Plastik ausgelegt ist.”

Na, zum “Klunk” reicht die Masse nicht ganz – die Schalter bewegen sich eingebaut irgendwo zwischen “Klank” und “Klonk”. Aber sie ist fertig – und sie rennt genau wie gewünscht :-)

Klunk!

Klunk!


Herr Doktor, es geht dem Ende entgegen

Jetzt muß man sie eigentlich nur noch fertig zusammenbauen. Der Meister stellt vor – das Bohrmaschinenpuzzle. Centrex in Teilen:

Herr Doktor, es geht dem Ende entgegen

Kurz nochmal zusammengefaßt: alles zerlegt, jedes einzelne Teil gereinigt und wo nötig neu geschmiert, neuer Motor mit Frequenzumrichter für 230V-Betrieb, neue Lager rundum, neue Riemenscheiben, neuer Lack, neue Glasscheibe für die Lampe (die Osram-“Made in West-Germany”-Glühlampe bleibt drin, so lange sie ihren Job macht), neue Verkabelung und passend umgebaute Schalter.

Jetzt fehlt nur noch der Tisch, auf den sie dann drauf kommt – der soll nächste Woche hier eintrudeln.

Bis dahin beseitige ich noch den Schmodder aus dem Bohrfutter, nachdem das Biest sich nun endlich hat öffnen lassen.

Herr Doktor, es geht dem Ende entgegen


Räbäh -.-

Was bitte soll der Mist, Garmin?!

“Aus strategischen Gründen” wird Navigon also plattgemacht. “Lohnt sich nicht mehr” oder ähnliches hätte ich ja noch verstanden, schließlich gibt sich ein guter Anteil der Leute entweder mit der Smartfon-Standardkacke zufrieden oder läßt sich ein fest eingebautes Gerät beim Autokauf aufschwätzen. Aber so ein diffuses Gewäsch riecht mir doch eher nach der Beseitigung eines ungeliebten Konkurrenten im Markt…

Damit verschwindet die meiner Meinung nach immer noch beste Navigationssoftware endgültig vom Markt, die mich seit gut 15 Jahren brav lotst…

Die Frage ist: was tun? Buddel ich mich mal wieder durch Netz und Appstore, auf der Suche nach einer Alternative mit einer Sprachführung, die den Namen verdient? Waze gehört nicht dazu, Apple Maps und Google schon gleich dreimal nicht. Staus erkennen können die, aber navigieren…

Oder gehe ich zähneknirschend zurück zu den Wurzeln und kauf mir ein altes gebrauchtes Navigon-Standalone-Gerät mit aktuellen Karten und Updatevertrag bis zum bitteren Ende 2020, weil man auf dem Eifon die Karten nicht sichern und zurückspielen kann?


Traditionell.

Kleine Überraschungen bei der alten Bohrmaschine… Na, wer siehts? Woraus ist diese Dichtung gemacht?

Traditionell.


Induzierter weißgelber Unsinn

Aus mir nicht gänzlich nachvollziehbaren Gründen ist mir heute den ganzen Tag Eiersalat im Kopf herumgespukt!!

Eiersalat beim Rasieren – gut, ging noch.

Eiersalat beim Konstruieren einer Scheibe mit spiralförmig angeordneten Löchern (nicht fragen, Ärzte brauchen sowas wohl): anstrengend.

Eiersalat beim Korrekturlesen eines englischen Analysereports, den Dir der schwedische Kollege mit der Bitte um Prüfung zugesandt hat: geht gar nicht.

Man stelle sich vor: Du überlegst gerade vollkommen vertieft und angestrengt, was für ein Maß wohl noch fehlen oder – schlimmer – was denn der tiefstem Fachchinesisch mit keinesfalls perfekter Beherrschung der Fremdsprache geschriebene Satz bedeuten könnte, der Dir da vom Bildschirm entgegenleuchtet.

Dein Hirn arbeitet. Millionen Hirnzellen pressen gespeichertes Wissen mit solcher Macht heraus, daß sie dabei schon fast anfangen zu furzen. Man könnte eine Nadel fallen hören in der Denkstube.

… und mitten in die angestrengte Stille hinein meldet sich das kleine, blöde Arschloch von hinten links zu Wort, das die ganze Zeit eh schon nix vernünftiges getan hat:

“…”

“… …”

“… … …”

“Eiersalat?”

Die schwer arbeitende Zelle rechts daneben hält inne, hebt die Augenbrauen, guckt irritiert: “Hä??”

“Eiersalat! Eiersalat!!”

“Depp.” Die Zelle schüttelt den Kopf und will weiterarbeiten, hat aber vergessen, wo sie war. Nachdem die Zelle daneben aber auf ihren Input wartet und schon ungeduldig wird, gibt sie halt notgedrungen weiter, was sie gerade parat hat: “Eiersalat.”

Das hören die vier Zellen daneben, halten inne, heben die Augenbrauen, gucken irritiert… und so weiter.

Und der Herr Ingenieur sitzt da, guckt blöde auf die hochwissenschaftlichen englischen Berechnungsergebnisse der Konusschraubverbindung – und denkt: “Eiiiersalaaaat…”, während ihm langsam, ganz langsam ein kleiner Speichelfaden aus dem Mundwinkel kriecht…


“Scheiß auf Statistik”…

… sagte mein Auto – und präsentierte mir gleich drei auf einmal durchgebrannte Birnen.

Vielleicht sollte ich mal über einen Lottoschein drüberfahren und den dann anhand der Reifenabdrücke ausfüllen…


Danke, Elektra Tailfingen…

… für diese wirklich wunderbar mißbrauchbaren Nockenschalter von Euch.

Wir haben:

  • einen Stern-/Dreieck-Umschalter mit “Aus” in der Mittelstellung
    • einen zweistufigen Drehtaster mit ebenfalls drei Schalteinheiten, der ursprünglich ganz bestimmt mal seine Daseinsberechtigung hatte. Selbige ist mir jedoch vollkommen schleierhaft. Ist aber eigentlich auch egal.
  • Feile und Schraubendreher

Wir benötigen:

  • einen zweipoligen Ein-/Ausschalter
  • einen Umschalter mit … äh… nennen wir es “leicht legasthenische Binärlogik” – ein Eingang, der in Schalterstellung 1 auf Ausgang 1, in Stellung 2 auf Ausgang 1 und 2, in Stellung 3 auf garnix und in Stellung 4 auf Ausgang 2 gelegt ist.

Und nun… sollte hier eigentlich eine einigermaßen nachvollziehbare Anleitung stehen. Hab ich aber nicht. Ich hab aber einfach den Endanschlag von den beiden Schaltern (eine Blechscheibe mit einer Aussparung unterhalb der Blechabdeckplatte) so zurechtgefeilt, daß der Taster zum Schalter wurde und der Schalter eine Schaltstellung mehr bekommen hat. Und dann wurde einfach so lange herumprobiert, bis die gewünschten Schaltstellungen da waren…

Danke, Elektra Tailfingen...